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Entlang der Wlarabahn

Popov / Die Eigenart der südlichen Walachei

Popov (Popow) war früher eine selbständige Gemeinde, die sich später mit Štítná nad Vláří (Stitna an der Wlara) zusammenschloss. Die Bahnstation trägt jedoch immer noch die Bezeichnung Popov. Beim Blick in den Norden, in der Richtung Javorníky (Javorník-Gebirge) und Beskydy (Beskiden), führt die Eisenbahn etwa von Slavičín (Slawitschin) ab in die walachische Region, bzw. in ihren südlichen Teil. Die Gemeinden können den Namenszusatz „walachisch“ oder das Präfix „Vla…“ besitzen. Diese eigenständige Region ist historisch mit der walachischen Kolonisierung vom Osten her verbunden, die ungefähr von 14. bis zum 17. Jh. verlief, als die Hirten, Walachen genannt, die wirtschaftlich ungenutzten hügeligen Gebiete besiedelten.

Neben dem Besuch der Region könnten wir das Leben in der Walachei anhand der Buchserie Gabra und Málinka (vor allem des ersten Teiles) von der Schriftstellerin Amálie Kutinová kennenlernen. Sie beschreibt hier ihre Kindheit und Reifezeit in Štítná nad Vláří. Im J. 2002 wurde in der lokalen Bibliothek eine ständige Exposition eröffnet, die Gabra und Málinka gewidmet ist.

In Štítná befindet sich eine relativ junge Kirche des Hl. Josef, erbaut im J. 1787 (die Jahreszahl ist am Eingang angeführt) und ist das Ergebnis der Bestrebung um Verselbstständigung der Bewohner von Štítná und umliegender Gemeinden von dem benachbarten Pfarrbezirk in Brumov (Brumow). Interessant ist sein einfacher Baustil, der die „Nüchternheit“ der damaligen Josephinischer Zeitära widerspiegelt.

GPS Position

N 49° 4.841', E 17° 58.008'
[GPX]

[MAPY.CZ]

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