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Entlang der Wlarabahn

Bohuslavice nad Vláří / Schicksal des Flusses Wlara

In Bohuslavice (Bohuslawitz) fängt die Eisenbahn an, den Fluss Wlara zu kopieren, und für die Wassersportler ist es eine geeignete Stelle zum Anstieg auf das Boot. Den Namenszusatz „nad Vláří“ („*an der Wlara“)* erhielt die Gemeinde erst im Zusammenhang mit dem Eisenbahnbau am Ende des 19. Jh., damit sie sich von einem anderen Bohuslavice an der Eisenbahnstrecke nach Kyjov (Gaya) unterscheidet.

Der Fluss Wlara entspringt im Bergland von Vizovice (Wisowitzer Bergland) und fließt nach Süden zu Bohuslavice. Eben hier „entschied sich der Fluss“, das Flussgebiet von Morava (March) nicht zu stärken, sondern stießt den Kamm der Weißen Karpaten durch, nach Osten zum Wlarapass zurück, und fließt auf die slowakische Seite weiter, wo er das Flussgebiet von Váh (Waag) stärkt. Der Fluss Wlara wird deshalb als ein Beispiel der sog. Flussanzapfung angeführt.

Zwischen Bohuslavice und Popov lässt sich weiter vergleichen, wie ein Unterschied zwischen dem berichtigten Flussbett und dem sich natürlich krümmenden Strom in der Nähe von Jestřabí aussieht. Im regulierten Flussteil beschleunigt sich aber sein Strom und verursacht in den weiteren Flussabschnitten Uferrisse, die in den wirtschaftlich ausgenutzten Gebieten Probleme zu Folge haben. Aus diesem Grund sind in verschiedenen Flussteilen zum Wlarapass hin Steinanhäufungen zu sehen, die die Uferstabilität stärken.

GPS Position

N 49° 5.773', E 17° 55.575'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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