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Rund um den Eichenwald von Bzenec

DER LIGNIT

Der Lignit ist eine Art der Braunkohle; er zeichnet sich durch eine deutlich gut erhaltene Holzstruktur und einen kleineren Brennwert aus. In der Tschechischen Republik kommt der Lignit bei České Budějovice (Budweis) und in der Nähe von Hodonín (Göding) vor.

Das erste Lignitbergwerk (Bergwerk Thomas) bei Ratíškovice eröffnete die Firma Baťa im J. 1933. Das Bergwerk gehörte derzeit zu den modernsten in Europa und produzierte den Brennstoff für das Heizkraftwerk in Otrokovice (Otrokowitz). Für Unterbringung der Bergarbeiter entstand hier eine Wohnungskolonie von 44 typischen Baťa-Ziegelhäusern, Baťovka genannt. Die Lignitförderung war im J. 1952 beendet.

Zur Beförderung des gewonnenen Lignits diente der Bahnanschluss, der die Bergbauwerke von Ratíškovice (Ratischkowitz) mit der Kippeinrichtung in Sudoměřice verband. Dort wurde die Kohle auf Schiffe umgelagert und auf dem Baťa-Kanal nach oben stromaufwärts nach Otrokovice befördert. Derzeit wird der Lignit nur bei Mikulčice (Mikultschitz) gewonnen, und wird als Brennstoff für das Heizkraftwerk von Hodonín ausgenutzt. Seine Verbrennung ist aber nicht viel effektiv, deshalb erwägt man seine alternative Ausnutzung als Düngemittel und Sorbent (das Material, das andere Stoffe an sich bindet – z.B. Schwermetalle). Verschiedene Sorbentarten sind für das Auffangen der chemischen Stoffe bei ihrer Entweichung in die Umwelt ausgenutzt.

GPS Position

N 48° 56.511', E 17° 10.656'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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