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Hojsova Stráž

Die Brauerei Hojsova Stráž

Der ursprüngliche Huishanslhof ist eine der ersten hiesigen Siedlungen, die bereits das „Urbarium“ (Verzeichnis der robota orná) aus dem Jahre 1630 erwähnt, wo Jan Linzmaier als Siedler angegeben ist. Seine Mühle ist bereits vor dem Dreisigjährigem Krieg erwähnt. Dieser Jan Linzmaier wurde durch seinen Sohn Hanz Linzmaier abgelöst und der wiederum durch seinem Sohn Jan, der als Inheber der des Brettersägewerkes, dass er neben der Mühle errichtete, angegeben. Seine Witwe Anna übergab die „Häuser“ dem Sohn Mathes Linzmaier und die Mühle übernahm der zweite Sohn Leohard durch eine převod am 24. Mai 1690. Her kam es zur Trennung der ursprünglichen Einheit und die Mühle trug die Bezeichnung Lindlmühle. Mathes Linzmaier gab im Jahre 1740 den Hof seinem Sohn Jan und der im Jahre 1782 wiederum seinem Sohn Josef Linzmaier. Josef stirbt innerhalb von zwei Jahren und seine kinderlose Witwe verkauft den Hof am 13. März 1784 für 4000 Gulden dem Bauer Josef Pflanzer, der ihr 2999 Gulden schuldig blieb. Josef Pflanzer gab den Hof im Jahre 1826 seinem Sohn Jakub wieder verkleinert, da er ein Teil des Grundstückes seinem zweitem Sohn Josef übergab, der die Lindlmühle wieder zurückkaufte. Jakub Pflanzer errichtete und baute m Jahre 1850 beim Hof die hiesige Brauerei. Für diesen Bau intervenierte und die Genehmigung erzielte der klattauer Bezirkshauptmann Schödelbauer, Landsmann aus Husov vom Rederanreashof. Jahrhunderte hatten die freien Bauern das Recht Bier zu brauen, aber unter dem Schutz der Obrigkeit erreichten sie dies nie und mussten das herrschaftliche dešenské Bier trinken. Erst jetzt, wo ihre Privilegien nur einen historischen Wert hatten, konnten sie eigenes Bier brauen und trinken. Nach Jakubs Tod bekam sein Sohn das Eigentumsrecht nur für eine hälfte, die zweite hälfte hielt die Witwe Barbora Pflanzer, die erst am 8. Juni 1857 den Rest der Brauerei dem Sohn Jakub überschreiben lies. Da war die Brauerei bereits in Pacht von Josef Spath, dessen Tochter der Inhaber der Brauerei Jakub Pflanzer heiratete.

Nach dessen Tot beruf die Witwe den Braumeister Max Seiderer aus Freysing in Bayern, der im Jahre 1908 die Brauerei modernisierte. OIm Jahre 1918 kaufte die moderne Brauerei der Sohn des hiesigen Postmeisters, Mälzer in Telč, Josef Spath, damit kam die Brauerei zu den Spaths. Der zur Brauerei gehörende Wald wurde bereits im Jahre 1908 von Max Seiderer den Fabrikanten Josef Aschenbrenner aus Bleibach in Bayern verkauft. Die Brauerei arbeitet bis zum Jahr 1946, wo sie durch das Ernährungsminis­terium aufgehoben und geschlossen wurde.

GPS Position

N 49° 12.689', E 13° 12.756'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Město Železná Ruda
Milan Kříž
Tel.:602293443
e-mail:kriz@zeleznaruda.cz
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