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Eine Wüste und ein Fluss

DIE EICHE VON ŽILKA

Die uralte Eiche von Žilka ist nicht nur dadurch interessant, dass es sich der Sage zufolge in ihrer Baumkrone ein berühmter Meuterer Žilka versteckte, sondern ist auch der Augenzeuge der vergangenen Zeiten des ursprünglichen Eichenwaldes.

Auf den Flugsanden entstand auch trotz extremer klimatischer und Bodenbedingungen im Laufe der Zeiten ein Komplex lichter Eichenwälder, Dúbrava genannt. Im Mittelalter wurden diese Wälder jedoch ausgeholzt. Der anschließende Weidegang zerstörte die Reste der Vegetation und löste die Sandmassen, die sie beim starken Wind verlagerten und Dünen bildeten. Infolgedessen bekam das Gebiet seine Benennung „Moravská Sahara“ (Mährische Sahara). Aus dem ursprünglichen Eichenwald „Dúbrava“ blieben nur ein schütterer Bewuchs und einige vereinzelte Bäume inmitten von Sandflachland. Diese Wüste zu bewalden gelang erst im 19. Jh. dem Förster Jan Bedřich Bechtel. In den ungünstigen Bedingungen gediehen die Kiefern aber besser als die ursprünglichen Eichen. Deshalb wachsen heutzutage im Eichenwald von Bzenec (Bisenz) überwiegend Kiefernwälder auf, in denen die Eiche von Žilka eine rare Ausnahme darstellt.

GPS Position

N 48° 56.138', E 17° 15.267'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Vzdělávací a informační středisko Bílé Karpaty, o.p.s.
Marie Petrů
Tel.:518 322 545
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http://www.bilekarpaty.cz