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Eine Wüste und ein Fluss

ZURÜCK ZUR NATUR

Nicht immer stellen Steinbrüche Narben auf dem Gesicht der Natur dar. Durch den Steinbau verschwindet eine schöne Landschaft zwar, aber eine andere, nicht weniger interessante, kann entstehen. Es hängt aber davon ab, inwieweit wir es der Natur ermöglichen, dass sie selbst und ohne unsere direkte Mitwirkung an ihrer Gestaltung teilnimmt. In der Sandgrube bei Bzenec-Přívoz wird der Sand industriell bereits seit 1955 geförder­t.Wegen der fortschreitenden Förderung ist es notwendig, alljährlich einen Teil des Kiefernwaldes auszuholzen. Auf den älteren Hängen der Sandgrube und auf ihrem Boden ist jedoch schon ein neuer Wald zu sehen. Er wurde hier während der Rekultivierung angepflanzt. So heißt der Prozess, bei dem die durch die Förderung betroffene Natur erneut kultiviert – renoviert wird.

Sogar auch die Förderung selbst kann das Vorkommen einiger rarer Pflanzen- oder Tierarten unterstützen. Zum Beispiel die senkrechten Wände sind ein idealer Platz für Gründung der Nestkolonien der Uferschwalben. Deshalb wäre es passend, bei weiteren Rekultivierungen mehr senkrechte Wände für die Uferschwalben oder offene unbewaldete Flächen zu belassen, die durch Steppenpflanzen von dem unweiten nationalen Naturdenkmal Váté Písky (Flugsande) spontan besiedelt werden könnten. Es wäre auch möglich, am Steinbruchboden Kleinteiche für die Lurche zu erstellen. Dank menschlicher Eingriffe und Naturprozesse würde derart eine neue aus wirtschaftlicher und natürlicher Sicht wertvolle Landschaft entstehen.

GPS Position

N 48° 54.969', E 17° 16.225'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Vzdělávací a informační středisko Bílé Karpaty, o.p.s.
Marie Petrů
Tel.:518 322 545
e-mail:visbk@bilekarpaty.cz
http://www.bilekarpaty.cz