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Eine Wüste und ein Fluss

DIE MÄHRISCHE SAHARA

Die angewehten Sande sind vor allem durch Kieselkörner gebildet, die dann nicht mehr verwittern. Sie sind stark durchlässig, deshalb trocknen sie sehr schnell aus. Sie verfügen über schlechte Wärmeleitfähigkeit – während ihre Oberfläche sich überheizt, unmittelbar darunter ist es kühl. Auf der Sandoberfläche entstehen die anfänglichen Stadien der Böden mit sehr kleinem Inhalt an Humus. Auch trotz extremer Klima- und Bodenbedingungen entstand auf dem Sand ein Komplex von lichten Eichenwäldern, Dúbrava genannt. Im Mittelalter wurden diese Wälder jedoch abgeholzt. Der anschließende Weidegang zerstörte die Reste der Vegetation und löste die Sandmassen, die sich beim starken Wind verlagerten und Dünen bildeten. Infolgedessen bekam das Gebiet seine Benennung „Moravská Sahara“ (Mährische Sahara).

Mährische Sahara

Die Wüsten- oder Wüstensteppen­geschaffenheit der Landschaft wurde durch die die Wege und die umliegenden Dörfer und Felder verschüttenden Sand- und Staubwolken verstärkt. Die Ortsbewohner befürchteten eine Ausbreitung der Wüste und strebten ihre Bewaldung an. Das gelang erst Anfang des 19. Jhs. Jan Jindřich Bechtel.

GPS Position

N 48° 55.914', E 17° 16.772'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Vzdělávací a informační středisko Bílé Karpaty, o.p.s.
Marie Petrů
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