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Srní

Schachtelei, Halekhütte

Die Landhäuser der heutigen Gemeinde Schlösselwald, die heutige Bezeichnungen Horní, Prostřední a Dolní Hrádky (Ober-, Mittel- und Unterschlösselwald) werden auch benutzt, liegen am Bergrücken verstreut, der vom Stillseifenbach (Hrádecký potok) und vom wildromantischen Tal des Flusses Widra (Vydra) begrenzt wird. Im Flussbett von Widra ebnet sich das Wasser den Weg durch die hoch aufgeschichteten Granitfelsblöcke und bildet so eine der schönsten Szenerien des zentralen Böhmerwalds überhaupt. Gerade über dem Widratal fallen die pittoresk zerklüfteten Felsenriffe, einst „Schlösselwald“ genannt, steil nach unten zum Fluss ab. Von diesen Felsen bekam die Gemeinde auch ihren Namen. Zu den bekanntesten Landhäusern gehört das Steinerne Haus (Kamenný dům), wo Karel Klostermann seinen Onkel und seine Tante oft besuchte. Von hier aus führt uns ein kleiner Spaziergang zu einzigartigen Felsformationen – zu den Wackelsteinen „Jungfrau (Panna), Altes Weib (Baba) und Mönch“. Zur Erkenntnis einer weiteren zauberhaften Ecke des Böhmerwalds führt vom Schätzenwald (Rokyta) über Ober- Schlösselwald (Horní Hrádky) nach Rehberg (Srní) der sog. Klostermann-Steig (Klostermannova stezka). Insgesamt sechs Informationstafeln beschreiben eine Reihe von interessanten Geschichten aus dem Leben und Werk von K. Klostermann, einschließlich der ausgewählten Zitate. Der Steig wurde 2008 bei der Gelegenheit des Festjahrs zum 160. Jahrestag der Geburt von K. Klostermann geöffnet.

GPS Position

N 49° 4.624', E 13° 30.648'
[GPX]

[MAPY.CZ]