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Srní

Der Sattelberg

Gemäß der Chronik der Gemeinde Rehberg wurde die Gemeinde Sattelberg vom Hornisten Johan Hofman und von weiteren Glasbläsern (Joachim Staler, Haas, Hnüsl) aus der Gemeinde Waid (Paště) gegründet, denen 1710 vom Graf Kolowrat die Ansiedlung erlaubt wurde. Der Schriftsteller Karel Klostermann führt im Roman Die Erben des Böhmerwald-Paradieses („Kam spějí děti“, 1901 herausgegeben) die Entstehung der Gemeinde im Jahre 1720 an, als die Familien Hofmann, Paukner, Raab und Gruber als die ersten Ansiedler die Einöde Sattelbergs betraten, die der heutige Sattelberg (Sedelský vrch) ist. Er führt ihre Herkunft aus Stadeln (Stodůlky) an und sie haben die Grundstücke der Herrschaft Stubenbach gekauft, d. i. die „Herrschaft Stubenbach“ (panství Prášily), die damals dem Grafen Mansfeld gehörte. Die Gemeinde Sattelberg wurde aus der Wildnis auf dem Geigerberg, auf dem Schusterpeter¬nberg (keiner der beiden Berge hatte je einen tschechischen Namen) und auch am Fluss am Fuß des Brennter Bergs (Spálený vrch) und so wurde wohl das Dorf Rehberg, das hier schon früher stand und wahrscheinlich wegen der Goldgewinnung entstand und dann verlassen wurde, wieder besiedelt. Es zogen hierher auch weitere Einwohner ein, sie drangen auch anderswo in die Waldungen und gründeten neue Liegenschaften, zu ihnen gesellten sich die Errichter der Glashütten, die den Ort veränderten, später auch die Holzfäller, die im herrschaftlichen Dienst waren, und die Köhler. Der Sattelberg wird von den Flüssen Widra (Vydra), Kieslingbach (Křemelná) und Seckerbach (Sekerský potok) begrenzt. Nicht weit von Sattelberg befindet sich die Hasenmühle (Zaječí mlýn) und die Schlucht des Flusses Kiesingbach.

GPS Position

N 49° 5.887', E 13° 28.582'
[GPX]

[MAPY.CZ]