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Die Halde des Bergwerks Vítek

Das alte Bergwerk Václav

In der Lokalität „Nad Stranicí“, 240 m von der Grube Vítek und gleichzeitig 240 m von der Grube Marie Antonie entfernt, wurde im J. 1836 eine Förderschacht gegründet, die nach dem Patron des böhmischen Landes Václav genannt wurde. Zwecks Unterscheidung einiger gleichnamigen Bezeichnungen der Schächte im Besitz der Herrschaft von Buštěhrad (Buschtiehrad) wurde diese Grube später als Václav I. bezeichnet. Im J. 1845 wurde sie in die endgültige Tiefe von 80,62 m mit Profil 4,8×1,3 m, abgeteuft. Bis zum J. 1847, als mit der Förderung begonnen war, diente sie als eine Windgrube für herumliegende Bergwerke. Das Bergwerk wurde später mit dem Stollen Karolina und mit der Windgrube Václav in Vrapice verbunden. Im J. 1876 kam es aufgrund der Förderung im Abgrenzungspfeiler (bisher nicht geförderte Lagerstätte um die Schachtgrube herum) kam es zur Beschädigung der Betriebsobjekte, das Bergwerk wurde stillgelegt und das Schachtgebäude einschl. des Schornsteinfegers niedergerissen. Die endgültige Sicherstellung durch eine Verschüttung führte die Firma Energie Kladno im J. 2003 durch. Der Lehrpfad „Auf den Waldwegen in die Geschichte der Kohleförderung in der Kladno-Region“

Seit 26. April 2008 wurden die Halden der Bergwerke Vítek und Marie-Antonie zu Stationen des Lehrpfades „Auf den Waldwegen in die Geschichte der Kohleförderung in der Kladno-Region“, der in Kladno-Vrapice bei der St.-Nikolaus-Kirche beginnt und nach ca. 7 km beim Wasserpark Čabárna bei der Straße Kladno-Švermov nach Brandýsek endet. Der Lehrpfad hat insgesamt 14 Stationen.

Der Lehrpfad wurde in Zusammenarbeit mit dem Klub der Freunde der Bergmannstradi­tionen – Kladno, o.s., dem Magistrat der Stadt Kladno, der Kulturellen Kommission des Stadtrats Kladno, der Gesellschaft Lesy ČR, s.p. (Wälder der Tschechischen Republik) – der Forstverwaltung Nižbor, und dem Sládeček Heimatmuseum Kladno, gestaltet.

Kontakt

Taggmanager, o.s.
Richard Žižka
e-mail:rzizka@taggmanager.cz
http://www.dohaje.cz