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Die Halde des Bergwerks Vítek

Ökologische Stabilität der Landschaft

Die naturwidrigen Biotope tragen zur Erhöhung der ökologischen Stabilität der Landschaft bei. Sie gewähren Zuflucht einer Reihe von Arten und wirken sich positiv auf die Artenmannigfal­tigkeit auch in ihrer Umgebung aus. Häufig nehmen sie eine Rolle der wichtigen Wanderungswege für eine Reihe von Pflanzen und Lebewesen ein.

Sie können gleichzeitig eine Reihe der Dienstleistungen für die Ökosysteme liefern:

Die ökologische Stabilität ist eine Fähigkeit des Ökosystems, den schädlichen Einwirkungen zu widerstehen und diese auszugleichen. Ein stabiles Ökosystem ist fähig, trotz wirkendem Stress durch z.B. menschliche Eingriffe, ungünstige klimatische Bedingungen, katastrophale Ereignisse, usw., wertvolle Ökosystem-Dienstleistungen weiter zu gewähren.

Den Ökosystem-Dienstleistungen gehören z.B. an:

Das Ziel des Stabilitätsschutzes ist die Erhaltung der Ökosystem-Dienstleistungen und auch Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts der Landschaft. Die Landschaft wird mittels Selbstregulie­rungsmechanis­men im stabilen Zustand erhalten – d.h. es kommt nicht zu umfangreichen Todesfällen der Populationen, zu den Änderungen von (Mikro)klima, Wasserhaushalt, usw. Die ökologische Stabilität der Gemeinschaft wird in einen Zusammenhang mit ihrem gesamten Artenreichtum gegeben. Zum Beispiel ein Mischwald widersteht besser den Krankheiten, Parasiten und auch extremen Klimaschwankungen, als eine Fichtenmonokultur. Es gibt aber auch Beispiele der sehr widerstandsfähigen, artenmäßig armen Gemeinschaften, z.B. Schilfrohre.

Ästhetische Funktionen der Lokalität

Aus größerer Entfernung wirkt die Halde relativ unauffällig als eine Fläche des zerstreuten Grüns in einer Agrargegend. Bei näherem Kontakt, eigentlich erst beim Betreten ihres Geländes, kommt es zur Eindrucksänderung, als sich vor dem Beobachter eine offene Landschaft mit sonnigen Hängen und gegliedertem Relief öffnet. Die Überreste aus den Zeiten der allmählichen Entwicklung und der Durchbrennung der Halde sind heute auf den freilegten Flächen des Haldenguts und auf den an die Felsblöcke und Felsen erinnernden Formationen ersichtlich. Das zum Südosten hin offene Amphitheater lockt die Einheimischen und auch die Ausflügler zum Beisammensein am Feuer, die steilen Hänge fordern wiederum zu den Motocross- und Cyclocrossakti­vitäten auf. Diese Tätigkeiten üben keinen negativen Einfluss auf den Zustand der Lokalität aus. Die bisherige Haldenausnutzung zu freizeitlichen Aktivitäten der Einheimischen hat keine bedeutende negative Auswirkung. Es ist möglich, den Verkehrsanschluss an den alten Feldweg, einschließlich der Kreuzung mit dem Eisenbahnverkeh­rsweg, für die Bewegung der Radfahrer umzugestalten und zur Errichtung eines Radweges auszunutzen. Die Haldenbiotope können mithilfe eben dieser Lokalität popularisiert werden.

GPS Position

N 50° 10.311', E 14° 9.455'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Taggmanager, o.s.
Richard Žižka
e-mail:rzizka@taggmanager.cz
http://www.dohaje.cz