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Halde des Bergwerks Felix -Jan

Geschichte der Förderung

Die Landschaft der Kladno-Region wurde durch die Schwarzkohlege­winnung und die damit zusammenhängenden Tätigkeiten über sehr langen Zeitraum beeinflusst. Der erste, historisch belegte Fund von Kohle stammt aus dem J. 1775. Die erste tatsächliche Tiefbaugrube in der Kladno-Region entstand im J. 1822 auf dem Gebiet der Gemeinde Cvrčovice. Im J. 1857 wurde in der Kladno-Region die Prager Eisenindustri­egesellschaft (Pražská železářská společnost) gegründet. Im J. 1863 verwandelte sich die Gesellschaft von einer Kommanditgese­llschaft in eine Aktiengesellschaft und wurde verbucht.

Im J. 1857 begann die Gesellschaft mit dem Abteufen der Grube Zippe, in der aber mit der Kohleförderung nie begonnen wurde. In den Jahren 1858 bis 1890 wurden folgende Gruben abgeteuft: Amálie, Stehelčeves, Mayrau, Julius, Robert und Max.

Im J. 1905 kaufte die Gesellschaft von der bergrechtlichen Gewerkschaft Mirošov-Libušín-Svatoňovice die Bergwerke Jan und Schoeller ab, und wurde so zur dominanten Gesellschaft im Kladno-Gebiet. Nach dem Verkauf ihres Palastes in Wien kaufte die Prager Eisenindustri­egesellschaft sämtliche Aktien der Gesellschaft Steinkohlegruben, AG (Kamenouhelné doly, a.s.) in Kladno, und wurde so zum Besitzer aller Bergwerke im zentralen Teil des Kladno-Beckens, mit Ausnahme des Bergwerkes Prago in Dubí (Eichwald).

Nach der Beendigung des zweiten Weltkriegs wurden die Bergwerke ins Volkseigentum übertragen. Im Laufe der Zeit entstanden nur in der Umgebung von Kladno ca. 200 Kohleschächte und Stollen, und etwa 150 Halden.

GPS Position

N 50° 12.422', E 14° 15.549'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Taggmanager, o.s.
Richard Žižka
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