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Cetechovicko

Mramůrka – auf dem Boden des Mesozoikum-Meeres

Mramůrka – auf dem Boden des Mesozoikum-Meeres

Die verwachsenden Überreste der Kalksteinbrüche in der Nähe des blau gekennzeichneten Wanderpfades, der von Cetechovice aus auf Vlčák führt. Die zur Oberfläche ausgedrückte Kalksteinklippe wurde um 1680 durch italienische Arbeiter entdeckt. Neben dem Kalkstein wurde in diesen Brüchen auch der qualitative sog. Marmor von Cetechovice – der Kalkstein von braunroter, grünlich-grauer und auch weißer Farbe – gefördert. Heute gibt es fast kein Überrest von ihm, er war nämlich vollkommen ausgefördert. Aus dem hiesigen Marmor sind hergestellt z.B. die Portale im Schloss von Kroměříž (Kremsier), die Altäre für den Dom von Olomouc (Olmütz), für die St.-Jakobs-Kirche in Brno (Brünn), auf Svatý Kopeček (Heiligenberg) bei Olomouc, für die Mariä-Pestsäule in Uherské Hradiště (Ungarisch Hradisch) und für Kamine vieler bürgerlicher Häuser in Wien. Es sind aus ihm auch die Statuen und die Balustrade für den Friedhof in Střílky (Střílek) oder das barocke Taufbecken in der Kirche von Koryčany (Koritschan) ausgehaut. Als Mramůrka wird dann der am meisten malerische Bruch mit einem Teich genannt, wo es möglich ist, einerseits die Überreste von Kalkstein, als auch die Überreste der Silikatschichten – Kiesel- und Hornsteine -, zu finden. Bei ein wenig Glück lassen sich auch die Fragmente der Versteinerungen finden, am meisten der Gehäuse der Mesozoikum-Kopffüßer, der Ammoniten.

GPS Position

N 49° 10.311', E 17° 16.454'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Expedice Chřiby
Jiří Bláha
Tel.:725 640 425
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