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Žula v Geoparku

Krudum

Die Nordhänge des geheimnisvollen Berges Krudum (Chrudim, 838 m) in der dicht bewaldeten Landschaft des Kaiserwalds sind mit den variskischen Graniten des Karlsbader Massiv gebaut. Im Gebiet führt das Kontakt zwischen mehreren Granittypen, die alle zum jüngeren intrusiven Komplex (sogenanntem Erzgebirgegranit) gehören. Relativ ältere, fein- bis mittelkörnige, stark porphyrische Granite des Typs Třídomí werden durch drei Typen von jüngeren Granite durchdrungen: das Milíře-Typ ist mittelkörnig, schwach porphyrisch, das Typ Čistá ist fein- bis mittelkörnig, Lithium-Biotit-Topas-führend, und das Übergangstyp zwischen den beiden benannten wird durch einem mittelkörnigen, topasführenden Lithium-Biotit-Muskovit-Granit representiert.

Durch das Gebiet führt eine wichtige tektonische Zone, die etwa den Forstweg (gelb markierter Wanderweg) von Hrušková nach Třídomí folgt. Auf brekziierten und verkieselten Zonen dieser Struktur sind Vorkommen von Eisenerz und Edelsteinen (Jaspis, Amethyst, etc.) gebunden, die Interesse der alten Prospektoren fesselten. Die Überreste dieser Tätigkeit sind immer noch merkbar.

Bei der archäologischen Untersuchung im Jahr 2002 waren an dieser Stelle Ruinen der alten St.-Nikolaus-Kirche entdeckt. Die Existenz der Kirche ist wahrscheinlich mit dem Verlauf des mittelalterlichen Salzwegs und vielleicht auch Bergbau verbunden. Nach alten Legenden geht Heiliger Nikolaus von hier jedes Jahr am Vorabend seines Namenstags um Geschenke an brave Kinder zu geben und die bösen in Sack stecken und ins Innere des Berges mitzunehmen.

GPS Position

N 50° 8.829', E 12° 43.781'
[GPX]

[MAPY.CZ]