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Třetihorní subtropy

Quarzpfahl in Sokolov

Am südlichen Rand von Sokolov gibt es eine wichtige tektonische Zone, die sich weiter in südöstlicher Richtung über die Granite des Karlsbader Massivs und seinen metamorphen Mantel fortsetzt, am nördlichen Abhang des Hügels Krudum vorbeiführt und durch Krásno geht, wonach sie sich verliert. Auf dem Vysoký Kámen bei Krásno hat sie die Form einer Senke mit vertikaler Überhöhung von 300–400 m.

Bei Sokolov schneidet die Struktur Sandsteine der Schichtenfolge Staré Sedlo sowie kristalline Schiefer des Liegenden, und ist damit jünger als das Eozän. Hauptprozesse, welche die tektonischen Bewegungen begleiteten, waren Zerkleinerung und intensive Silizifikation von Gesteinen. Ergebnis dessen ist die Entstehung eines massiven Quarzkörpers, der, mit großer Beständigkeit gegen Verwitterung, in der Form des Pfahls vorkommt. In Sokolov befindet sich der Quarzpfahl „Sokolovský křemenný val“ im Stadtviertel Ovčárna, unweit der Kreuzung der Straßen Závodu míru und Jelínkova.

Das Gebilde streicht elliptisch aus und hat die Mäße von 70×35×6 Metern (Länge x Breite x Höhe). Gebildet wird es aus tektonischer Brekzie und Quarzadern, die ab und zu eisenhaltig sind. Beim Quarz wurden vier Generationen festgestellt. Trotz ihrer beträchtlichen geologischen Bedeutung ist die Lokalität wenig attraktiv. Sie liegt direkt hinter den Plattenbauten und der Ort wird oft von Wohnungslosen und dergleichen aufgesucht.

Besuchen Sie das Museum Sokolov, in dem Nostitz Schloß finden Sie regionale und bergbaugeschichtliche Ausstellungen. Besichtigen Sie das Bergmannshaus auf dem Budovatelů-Platz. Es wurde erbaut in den Jahren 1923–1924; die Fassade trägt das Relief „Ein Tag im Leben des Bergmanns“.

GPS Position

N 50° 10.274', E 12° 39.841'
[GPX]

[MAPY.CZ]