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Sopky v Geoparku

Homolka

Das Naturdenkmal „Homolka“ („Koppenstein“) mit einem Flächenmaß von 0,25 Hektar stellt einen kleinen, aber interessanten Standort südlich der historischen Stadt Bečov (Petschau) dar. Eine steile Basaltkuppe (Kote Kupa, 698 m) in der Nähe des Ortes Chodov ist ein einzigartiger Zeuge der tertiären Eruptionstätigkeit. Der Gipfel ragt zwar nur ca. 12 Meter über das Gelände empor, er bietet jedoch eine wunderbare Aussicht.

Homolka („Koppenstein“) vor 100 Jahren

Koppenstein entstand durch Abtrag von weicheren Gesteinen, die ursprünglich den Schlot eines kleinen Vulkans umschlossen. Massives Basaltgestein zeigt eine säulenformige Absonderung und enthält grüne Olivin-Einsprenglinge. Petrografisch ist es als Basanit einzustufen, der in der Grundmasse neben Olivin vor allem Klinopyroxen und Plagioklas sowie Foide (Feldspatvertreter) enthält.

Homolka (2012)

Die Eruption fand am Kontakt zwischen dem Karlsbader Granitmassiv und der Amphibolit-Eklogit-Serie des Marienbader Metabasit-Komplexes statt. Der Standort lockt daher seit dem 19. Jahrhundert Mineraliensammler an. Deren Aufmerksamkeit konzentriert sich auf das Vorkommen von scharf abgegrenzten Karlsbader Zwillingen (mehr darüber unter Hory) und himmelblauen tafeligen Kyanit-Kristallen, die von Rutil und selten auch von grauen und rubinroten Korund-Körnern begleitet werden.

Blockhalde unterhalb Homolka

Dank eines trockenen, basischen Bodensubstrates zeichnet sich der Felsen durch termophile Flora aus, die vom Charakter her jener im Duppauer Gebirge (Doupovské hory) ähnelt. Im Steinschutt am NO-Bergfuß kann man im Gegesatz dazu nässeliebende Schattenpflanzen antreffen.

GPS Position

N 50° 4.319', E 12° 50.939'
[GPX]

[MAPY.CZ]