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Erzgebirgische Aussichtsturme

U Strejců

Die grenznahe Stadt Luby (das ehemalige Schönbach) in Westböhmen ist vor allem wegen der hiesigen Herstellung von Saiteninstrumenten ein Begriff. Golfliebhaber wiederum schwören auf den hiesigen Golfplatz und Wanderer. Es gibt hier auch einen er Holzaussichtsturm, der seit 2005 ausgestorben ist. Der insgesamt 22 Meter hohe Aussichtsturm wurde von Juni bis August 2005 von der Cheber Gesellschaft Horal Resort s.r.o. erbaut. Zum Bau des Turmes verbrauchte man insgesamt 42 m3 Holz. Der Holzaussichtsturm wurde aufgrund des schlechten technischen Zustands schrittweise abgebaut, und im September 2019 wurde der verbleibende Rumpf des Aussichtsturms abgerissen.

Der Aussichtsturm

Am 14. August 2005 fand seine feierliche Bestimmungsübergabe statt. Der Turm stand am Hang des Berges „Nad Dvorem“ (632 m ü. d. M.) und zwar unweit der Golfanlage. Kein Wunder, daß zur Eröffnung des Aussichtsturmes auch gleich ein Golfturnier unter dem Motto „Aussichtsturm-Open“ stattfand. Aus einer Höhe von 18 Metern über dem Erdboden, in der sich das Aussichtsplateau befindet, öffnete sich ein schöner Blick vor allem in nördliche (Tříslová 647, Vysoký Kámen 773) und östliche Richtung (Zlatý vrch 631 m, U rozhledny 639 m). Den freien Blick nach Westen versperrte der nahe Berg Liščí hora, 657 m. In südliche Richtung durfte man bei guter Sicht einen Weitblick bis zum Massiv des Kaiserwaldes erhoffen.

Im Hang am rechten Ufer des Baches Lubinka, in der Gemeinde Horní Luby, befindet sich ein historisches Quecksilbererz-Revier. Die Frühgeschichte des dortigen Bergbaus datiert vermutlich schon um 1230. Einen größeren Aufschwung erfuhr der Bergbau zur Regierungszeit Karls des IV. Die bergmännischen Tätigkeiten kulminierten im 16. Jahrhundert. Damals gehörte Oberschönbach mit einer Jahresproduktion von 5 – 15 Tonnen zu den bedeutendsten Quecksilberpro­duzenten Europas.

Die Karte des Erzreviers Luby

Das Gebiet besteht aus Serizit-Chlorit-Phylliten mit Graphit- und Quarzit-Einlagerungen. Das einzige Quecksilbererz war von variierenden Pyritmengen begleiteter Zinnober (Cinnabarit, Quecksilbersulfid). Zinnober bildet feinkörnige Imprägnationen in Phylliten. Die größten Anhäufungen befanden sich in verkieselten Zonen, stellenweise von Karbonaten begleitet.

Cinnabarit (Zinnober)

Nützliche Informationen

Quelle:

http://cestovani.kr-karlovarsky.cz/…vLubech.aspx

GPS Position

N 50° 15.787', E 12° 23.245'
[GPX]

[MAPY.CZ]