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Der historische Lehrpfad „Jáchymover Hölle“

Das Freilicht-Bergbaumuseum St. Joachimsthal

Sie befinden sich auf dem historischen Lehrpfad „Jáchymover Hölle“, der durch wenig bekannte, wunderschöne, aber wegen seiner Vergangenheit unvergeßliche Orte führt. Der Lehrpfad entstand durch die Initiative des Bergbauvereins „Barbora“ in Jáchymov mit Unterstützung durch die Konföderation der politischen Gefangenen und des Klubs der tschechischen Touristen.

Lage der Stollen im Freilichtmuseum

Das Freilichtmuseum wird im Herzen des St. Joachimsthaler Reviers, der Wiege des modernen Bergbaus, Metallurgie, Geologie und Mineralogie, errichtet. Im Revier wurden im Laufe seines Bestehens Silber, Buntmetalle und nach dem Zweiten Weltkrieg auch Uran abgebaut. Ein trauriges Paradox ist, daß gerade der historisch kürzeste Abbau, der des Urans, die größten moralischen und materiellen Schäden angerichtete.

Eine Replik des Wachpostens

Der Stollen wurde am 1. Juli 1952 angelegt und ist 260 m lang. Er hat einige Abzweigungen, die zu den Abbauorten führen. Gleich am Anfang des Stollens befindet sich nach 11 m ein Tor, zusammengeschweißt aus Schienen, und nach weiteren 14 m ein zweites Tor aus Wasserleitungsroh­ren. Diese Tore sollten im Bergwerk eingesetzte Gefangene an einer Flucht hindern. Im weiteren Verlauf wird geplant, etwa 40 m Höhenunterschied zu überwinden und auf die Sohle des Stollens „Hohe Tanne“ zu gelangen. Dieser Stollen ist 120 m lang und stammt aus der Zeit des mittelalterlichen Silberbergbaus.

Das Gatter

Der Bergbauverein Barbora entstand 1996 als bürgerlicher Verein. An seine Tätigkeit zur Errichtung des Freilicht-Bergbaumuseums knüpft das Museum Sokolov an.

GPS Position

N 50° 22.279', E 12° 54.628'
[GPX]

[MAPY.CZ]