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Der Bergbaulehrpfad Frühbuß

Ritterschacht

Die Lage des Standortes

Der Ritterschacht befindet sich auf dem Schmidtenberg (Kovářské návrší) oberhalb des südwestlichen Randes von Přebuz. Die Teufung des Schachtes begann im Jahre 1909. Die Grube war ursprünglich 28 m tief und hieß Frischglück. Das Abbauvorhaben wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vereitelt.

Das Bergwerk bestand aus Förderturm, Maschinen- und Trafostationen (1946, Archiv ČGS Praha)

Mit dem Abbau von Zinnerz begann erst 1933 die Zinngewerkschaft Dreikönigszeche. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges erreichte die Grube eine Tiefe von 120 m. Von dieser Sohle wurde während des Krieges ein 600 m langer Transportstollen in Richtung Hauptschacht getrieben. Der Hauptschacht diente dann als ein Förderschacht für ganzen Bergbaubezirk. Die Erze wurden dann in einer zentralen Aufbereitungsanlage neben den Haupt- und Otto-Schächten verarbeitet.

Pingenzug am Ritterschacht

Jetzt befindet sich auf der Stelle des Ritterschachts ein Betonskelett des ehemaligen Trafostation. Andere Gebäude einschließlich hölzernen Förderturms wurden 1966 abgerissen. Die Betonfundamente der Maschinen- und Kompressor-Stationen sind immer noch erkennbar. Die Grube wurde 1981 verfüllt und seine Schutzzone umzäunt. In der Nähe erstrecken sich parallele Pingenzüge, welche die Nordost-Südwest-Richtung der zinnführenden Zonen markieren.

Ehemalige Trafostation (2011)

Dieser Text wurde für Sie von Petr Rojík vorbereitet.

GPS Position

N 50° 21.904', E 12° 36.839'
[GPX]

[MAPY.CZ]