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Goethova trasa

Goethe-Stein

Auf seiner Reisen nach Böhmen hielt Johann Wolfgang von Goethe gerne an romantischen weißen Felsen zwischen Asch (Aš) und Haslau (Hazlov). Die Felsformationen wurden später als Goethova skalka (Goethe-Felsen) und der Gipfel am Rande des Waldes als Goethe-Berg benannt. Bei dem als Naturdenkmal ausgewiesenem „Goethe-Felsen“ handelt es sich um mehrere Felsgruppen auf einem mächtigen, dem Böhmischen Pfahl angehörenden „Quarzriff“. Der Aufschluß ist ungefähr 400 m lang und bis 15 m hoch. Wegen seiner Festigkeit wurde der Gangquarz in mehreren Steinbrüchen abgebaut, wobei der größte bis in die 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben wurde.

Goethe-Stein

Gerade an der Hauptstraße am Südende des Quarzzuges befindet sich unauffälliger Goethe-Stein. An diesem Felsblock gibt es eine Gedenktafel, die der Hobby-Naturwissenschaf­tler und Mineraliensammler Joseph Sebastian Grüner aus Eger zur Ehre des Besuchs der Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, Marija Pawlowna Romanowa (1786–1859), anbringen ließ.

Gedenktafel

Joseph Sebastian Grüner (1780–1864) war ein Jurist und Kriminalrat. Der Heimatforscher des Egerlandes zählte zu den Freunden des Dichters Johann Wolfgang von Goethe. In den Jahren von 1807 bis 1864 war er Magistrats- und Kriminalrat in Eger. Er lernte Johann Wolfgang von Goethe, der auf dem Weg zur Kur war, bei dessen Aufenthalt in der Stadt Eger kennen und es entstand eine langjährige Freundschaft. Joseph Sebastian Grüner war Mitglied der Böhmischen Patriotischen Gesellschaft in Prag sowie der Russisch Kaiserlichen Mineralogischen Gesellschaft in Sankt Petersburg und erhielt für seine Verdienste um die Wissenschaft die Großherzoglich Weimar’sche Goldene Medaille. Seine mineralogischen Sammlungen gelangten nach seinem Tod in das Museum des Stift Tepl in Westböhmen.

Joseph Sebastian Grüner (1780–1864)

GPS Position

N 50° 10.605', E 12° 15.162'
[GPX]

[MAPY.CZ]