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Goethova trasa

Goethe-Felsen

Der berühmte Dichter und Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) besuchte in der Zeit von 1785–1823 insgesamt siebzehn Mal Böhmen. Die meiste Zeit verbrachte er in Karlsbad, später führten seine Wege nach Teplice, Franzensbad und Marienbad.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)

Sein damaliger Weg von Weimar nach Karlsbad führte über Asch, Franzensbad und Zwodau (Svatava). 1806 ersetzte man den alten Weg nach Nebesa (Himmelreich) und Skalka (Steingrün) durch eine neue Straße, die sich rund um den romantischen weißen Felsen windet. Goethe verliebte sich sofort in die Felsen, oft hielt er dort ein Pausenbrot und schaute über die Landschaft. Der Gipfel (670 m) am Rande des Waldes wurde später als Goethe-Berg und die umliegenden Felsformationen als Goethova skalka (Goethe-Felsen) benannt.

Goethe-Felsen

Bei dem als Naturdenkmal ausgewiesenem „Goethe-Felsen“ handelt es sich um mehrere Felsgruppen auf einem mächtigen, dem Böhmischen Pfahl angehörenden „Quarzriff“. Der Aufschluß ist ungefähr 400 m lang und bis 15 m hoch. Wegen seiner Festigkeit wurde der Gangquarz in mehreren Steinbrüchen abgebaut, wobei der größte bis in die 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben wurde.

Am Südende des Quarzzuges führt eine markierte Abzweigung vom blau markierten Wanderweg zum unauffälligen Goethe-Stein. An diesem Felsblock gibt es eine Gedenktafel, die der Polizeirat, Hobby-Naturwissenschaf­tler und Mineraliensammler Joseph Sebastian Grüner aus Eger (1780–1864) zur Ehre des Besuchs der Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, Marija Pawlowna Romanowa (1786–1859), anbringen ließ.

Goethe-Felsen

GPS Position

N 50° 10.922', E 12° 15.098'
[GPX]

[MAPY.CZ]