česky english deutsch <<< >>>

Vlčí hora

Fluss Mže (Mies)

Der Fluβ Mže (Mies) bildet sich mit der Verbindung von einigen Wasserläufen, die im Oberpfälzer Wald in der Nähe von Tachov quellen. Der Oberlauf flieβt durch die Böhmische Gebirgsseite – Český les (Přimdský les), weitere geomorphologische Einheiten sind Podčeskoleská Hügelland, Tachov Furche, weiter die Südecke des Bezdružice Hügelland, wovon Mies nach Stříbro Hügelland herbeiströmt und in Pilsner Becken mündet. Am geologischen Bau des Miestals nehmen Granodiorite, Glimmerschiefer und besonders Phyllite teil, und nur ausnahmsweise verwirklichen sich bei Svojšín basische Gesteine. Der Fluβ hat zu Beginn in kristallinischen Gesteinen seichtes Tal. Bei Kocov senkt ein und flieβt durch enges Tal bis zum Einlass ins Pilsner Becken. Steile Abhänge mit Felsenausbissen, Schütten und selten auch mit Felsenmeeren sind in der Nähe von Josefova Huť. Majestätisches Tal von Mže bildet ein Felsendefilee, welche beachtliches Profil durch proterozoische Gesteine mit unvergesslichen geomorphologischen Aspekten darstellen. Die Seehöhe der Miesaue in diesen Stellen ist von 350 bis 450 Meter, die Hügel an der Talkante z. B. bei Výhledy (bei Pavlovice) erreichen bis zu 585 Meter. Ursprünglich wurde als Mže der Fluβ in ganzer Länge bezeichnet, von der Quelle bis zur Mündung in Moldau unter Radotín. Seit dem Jahr 1638 wird für den Unterlauf unter Pilsen die Benennung Berounka benutzt. Zu bedeutendsten Zuflüssen gehören aus linker Seite die Bäche Hamerský potok und Kosový potok (Kosí potok), Černošínský-, Úterský- und Žebrácký potok. Aus rechter Seite geht es um Sklářský potok, Lužní potok, Sedlišťský potok, Úhlavka und Vejprnický potok. Der Durchschnittdur­chfluβ ist bei der Mündung 8,55 m3/s. Im Jr. 1882 bei einer Überflutung hat sich der Spiegel im Fluβ um 4,8 Meter erhöht. Zu Weiterem Hochwasser kam es in Tachau am 2. März 1956; die Ursache war eine Barriere von bis zu 40 Zentimeter dicken Eisschollen bei der Schneeschmelze. Seit 70-er Jahren 20. Jahrhunderts, wann das Wasserspeicher Lučina erbaut wurde, ist Tachov von gröβeren Hochwassern verschont. Der Fluβ hat Forellenzonen und verschiedene übliche Fischarten leben da, zu denen Karpfen, Karausche, Hecht, Rapfen, Aal und Barsch gehören. In der Umgebung, auf Felsen auch Auen, haben sich viele ursprüngliche Pflanzgesellschaf­ten erhaltet. Die besten Beispiele der Felsenbiotope kann man bei Svojšín und Milíkov sehen. Es geht um Gesellschaften mit relativ vielen Arten, wovon hauptsächlich die Mehlige Königskerze (Verbascum lychnitis subsp. moenchii) interessant ist.

Tal der Mies (1910)

Tal der Mies (kolem 1910)

Damnov (Kirche hl. Martin) 1930

GPS Position

N 49° 47.358', E 12° 50.469'
[GPX]

[MAPY.CZ]