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Vlčí hora

Burg Třebel

Die Burg Třebel befindet sich im Dorf Třebel, einem Gemeindeteil von Černošín und wurde von den Herren von Svojšín 13. Jahrhundert gegründet. Im Jahre 1647 von schwedischen Truppen unter der Führung von General Wrangel besetzt wurde. Die Schlacht an der Burg Třebel wurde als ein wichtiger militärischer Zusammenstoß betrachtet. Im 17. Jahrhundert verlief die Schlacht bei Třebel. Im Juli 1647 hat schwedische Armee unter der Führung des Marschalls Wrangel Militärintervention nach Böhmen eröffnet. Cheb gab den Schweden am 17. Juli auf und Wrangel drang weiter nach Inland Böhmens vor. Dabei stoßen die Schweden auf bis 2 km breites und bis 80 m tiefes Tal des Bachs Kosí potok. Mit der Okkupierung der Burg Třebel begonnen sie das Vorgelände schaffen.

Kupferstich von Matthäus Merian zeigt die Situation der Schlacht um die Burg Trebel zwischen Schweden und Ferdinand III. 12 August 1647

Die Kaiserheere haben die Burg am 19. August wiedereingenommen. Schweden zogen sich dann zurück und erbauten ein Lager etwa 2 km vom Rand des Tals. Das Hintergelände haben Dörfer Týnec und Vysoké Sedliště sichergestellt. Kaiserliche Armee hat das Lager zwischen Olbramov und Vlčí hora ausgebreitet, mit Städtchen Černošín im Hintergelände. Beide Heere bildeten vorgeschobene Feldschanzen. Etwa 9000 kaiserlichen Soldaten begonnen den Angriff am 22. August. Nach 2 Stunden vom Kampf zogen sich beide Armeen zurück, ohne dass eine von denen Sieg erreicht hätte. Die mit der Kaiserarmee begleitete Schweden sind dann wieder in deutsches Gelände abgerückt. Die Schlacht an der Burg Třebel wurde als ein wichtiger militärischer Zusammenstoß betrachtet und wurde deshalb auf zwei Gravüren von M. Merian realistisch geschildert. Diese Gravüren bieten ein Blick auf die Burg an, die bis heute nicht erhalten blieb. Von den archäologischen Forschungen und von den historischen Gravüren kann man entnehmen, dass das Vorwerk sich in dem hinteren Teil der Landspitze hinter dem Kern befand. Das Vorwerk der Burg wurde mit einem Graben geschützt, der in den Fels gehaut wurde. Die Pforte wurde von einem rechteckigen Turm geschützt. In der Nähe der Pforte stand ein rundes Bergfried. Im Jahre 1648 befahl Kaiser Ferdinand III die Burg schließlich niederzureißen, damit sie für eventuellen Aufstand gegen die Habsburger nicht ausgenutzt werden könnte.

Třebel 1930

Von den ursprünglichen Gebäuden in der Burg blieb nichts erhalten. Später wurden in dem ehemaligen Kernteil der Burg ein außerordentlich großer Barockspeicher und eine Jagdhütte gebaut. Anstelle der ehemaligen Burg steht ein ausgedehnter Wirtschaftshof mit einem Barockstillspe­icher, worunter ausgehauene Keller im Felsen sind. Am Nord und Ost sind Befestigungsteile bemerkbar – Graben und Wall, und geringe Mauerwerkreste. Gegenüber dem Speicher steht ehemaliges Forsthaus, in dessen Wänden einige Kanonenkugeln eingesetzt sind.

Die Burg blieb ein Getreidespeicher

GPS Position

N 49° 49.156', E 12° 50.337'
[GPX]

[MAPY.CZ]