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Svojšín

Steinbruch Otto

Im Gebiet von Svojšín verlief Förderungsaktivität in der Vergangenheit auf kleineren Lagestätten von Pyrit und Limoniteisenerzen. Keine zwei Kilometer von Svojšín in der nordöstlich Richtung entfern befinden sich die Überreste der Grube Otto. Wilhelm Hicke aus Stříbro führte im Jahre 1906 Untersuchung auf Graphit durch, dabei hat er Pyrit gefunden und danach hat er die Grube Otto ausgeschachtet, mit einem 12 Meter tiefen Schacht. Nach dieser Grube. Nach der Grube Otto mit dem Profil von 2×1,5 Meter folgte eine ähnlich tiefe „Větrná jáma“ (windige Grube“) und später „Nová těžní jáma“ (¨Neue Förderungsgrube) mit dem Profil von 3,8 Quadratmeter. Unter dem verwitterten Mantel befindet sich eine Schieferlagerstätte mit hohem Inhalt von Pyrit. Schiefer wurde in der Vergangenheit für die Produktion rauchender Schwefelsäure, sog. Olea, gewonnen. Ausser der alten Fördergrube wurde die Lagerstätte noch mit windigem Schacht später dann noch mit einer neuen Fördergrube eröffnet. Erz wurde in einem Netz von Gängen gewonnen, die die Schächte verbanden. Anschlagsohle wurde in der Tiefe von 11, beziehungsweise 14 Meter getrieben. Mit der Hilfe primitiver Technik hat man über tausend Meter von Gängen getrieben. Mit Hilfe der Seilwinde hat man auf die Oberflache zwischen 1.500 bis 4.000 Tonnen Erzvorrates jährlich gebracht. Die Anzahl von den Mitarbeitern bewog sich zwischen 10 bis 15… Im Jahre 1912 liess sich Hicke Gruben Otto I – VI im Ausmass von 270.000 qm registrieren. In den Jahren 1911–1912 war eine Anlage für Laugen von Erzen in den Gruben kurz im Betrieb. Später wurde Roherz nach Josefova Huť bei Pavlovice transportiert, wo die produzierte Schwefelsäure für Herstellung der Cellulose benutzt wurde. Während der Zeit des ersten Weltkrieges wurde die Grube ausser Betrieb gesetzt. Ausser seiner eigenen Lagerstätte arbeitete Ludwig Hicke im Jahre 1920 auf 13 so genannten freien Schürfen in der Umgebung, was seichte Schächten für geologische Untersuchung ohne registriertes Grubenfeld waren. In den Jahren 1919 – 1924 war die Grube wieder im Betrieb und lieferte Pyrit nach Josefova Huť und in die Fabriken in Holoubkov und Vratimov in der Umgebung von Ostrava. Im Jahre 1924 wurde die Grube wegen Mangel an Betriebskapital verschlossen. Vor dem Ende des zweiten Weltkrieges begannen westböhmische Firmen für Produktion der Zellulose sich für Svojšnín Pyrite wieder interessieren und in den Jahren 1943–1944 verlief Bohrungsunter­suchung. Weitere umfangreicher Untersuchung wurde in den Jahren 1952–1955 umgesetzt. Im Rahmen der durchgeführten Forschungsarbeiten wurde die Grube Otto erneut. Im Ganzen genommen waren ausreichende Ergebnisse und Vorräte wurden ausführlich auf der Fläche von 6.200 m2 bei durchmässiger Mächtigkeit von 13.5 Meter beglaubigt. Vorräte sollten mit geöffnetem Bruch gewonnen werden. Dazu kann es jedoch nicht, da man zu jener Zeit Chvaletice bei Pardubice eröffnete.

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GPS Position

N 49° 46.547', E 12° 55.719'
[GPX]

[MAPY.CZ]