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Broumov

Broumov

Die geologische Grundlage bildet der moldanubische Gneis. Dieses schieferige Gestein entstand aus älteren Gesteinen mit Fließstrukturen und unterschiedlicher Granularität. Während der cadomischen und variszischen Orogenese bei hohen Temperaturen und mäßigen bis geringen Drücken, wandelte (metamorphisierte) sich das ursprüngliche Gestein in ein Biotit-Muskovit-Gneis. Nicht allzu häufig ist das blaue Mineral Cordierit im Gneis zu finden. Während der variszíschen und thermischen Umwandlungsprozesse entstanden das Grundgebirge durchdringende Quarzadern mit vielen Mineralen. Das Jansky Schloss (Johanneshof) erhielt seinen Namen von der Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk, die im Bereich einer nahegelegenen Mühle stand. Manchmal wurde es auch als Herrenhaus Kastnerův (Kastner Schlösschen) bezeichnet. Es ist angeblich die älteste Burg der Umgebung. Der erste Herrensitz wurde im 16. Jahrhundert in Broumov gebaut. Er konnte aber bisher nicht lokalisiert werden. Das Schloss des Geschlechtes der Haimhausen wurde wahrscheinlich in den Jahren 1623–1742 erbaut. Nach dem Tod des Theodor Haimhausen (gest.1626), wurde der Nachlass von Jan Albrecht (gest. 1659), John William (gest. 1683) und Franz Ferdinand (gest.1724) verwaltet. Von 1724 bis 1793 besaß Zikmund Haimhausen das Herrenhaus. Einer zweiten Theorie gemäß, die weniger wahrscheinlich scheint, ist das Schloss jünger. Die Theorie basiert auf den spätbarocken und klassizistischen Formen. Das wäre seine Erbauung bis zum Ende des 18. Jahrhunderts verschieben. Es ist sicher, dass des Schloss 1818 existierte, als Johanna, Tochter und Erbin von Sigismund Haimhausen verstarb. Es ist im Nachlassverzeichnis registriert. Das Schloss ist heute sehr baufällig. Es ist ein rechteckiges mehrstöckiges Gebäude im Spätbarock- und klassizistischen Stil errichtet. Die Nord-und Südfassade sind jeweils siebenachsig, während die Ost- und Westteile vierachsig angelegt sind. Das Nebengebäude etwa auf der Hälfte der Südfassade wird von einer sozialen Einrichtung genutzt. Im Erdgeschoss führt durch das Zentrum des Schlosses ein Korridor in Nord-Südrichtung mit gesichtslosen Portalen an beiden Enden.

Statue des st. Veits

St. Veits Burg wurde in ein Hotel umgewandelt

GPS Position

N 49° 53.345', E 12° 36.537'
[GPX]

[MAPY.CZ]