česky english deutsch <<< >>>

Bergmännische Städte und Dörfer

Bublava (Schwaderbach)

Die Gründung der Gemeinde Bublava (Schwaderbach) geht zum Anfang des 17. Jahrhunderts zurück. Im Graslitzer Bergamtsbuch wird die Siedlung im Zusammenhang mit der Entstehung neuer Eisenerzgruben und Wasserhammer 1601–1602 erwähnt. Neben dem Bergbau waren die Einwohner mit Landwirtschaft, Viehzucht, Brennen von Holzkohle beschäftigt. Nach dem Verfall des Bergbaus im 17. Jahrhundert verdiente die Bevölkerung ihren Lebensunterhalt mit Hausarbeit und Handwerk, die größte Bedeutung hatten Spitzenklöppelei und Herstellung von Musikinstrumenten. Aufbau neuer Straße aus Sokolov und später auch der Eisenbahn erlaubten weitere Entwicklung des westlichsten Erzgebirges. Die industrielle Revolution kam auch hier, mit der Folge des Baus von modernen Fabriken. 1870 wurde standen in Bublava zwei Schulen (Mädchen- und Jungenschule) und über 20 Schenke. Dann kam der Zweite Weltkrieg und anschließende Aussiedlung der Grenzregionen.

Bublava aus dem Bleiberg

Heute prosperiert die Region wieder und seinen Besuchern hat viel zu bieten. Auf dem Spaziergang durch das Dorf können Sie den Denkmal für die Erschießung von vier tschechischen Gendarmen im Jahr 1939 sowie die pseudo-gotische Maria-Himmelfahrt-Kirche aus Ende des 19. Jahrhunderts besichtigen. Dann können Sie über Wander- und Radwege die Gegend erleben. Empfehlenswert ist der Lehrpfad „Auf den Spuren der Bergleute“, der Sie zum Aussichtsturm auf dem Bleiberg, nach die Stadt Kraslice (Graslitz) und wieder zurück führen wird. Sie können auch auf die Berge Kamenáč (Aschberg), Špičák (Spitzberg) oder Mückenberg (Komáří vrch) aufsteigen. Im Winter werden alle Snowboard und Skifahren Enthusiasten mit dem Ski-Areal erfreut.

Bleiberg

Die Bergbaugeschichte der Ortschaft Bublava wird mit dem Gemeindewappen erwähnt.

Gemeindewappen

Nützliche Informationen

Quelle: http://www.krusnehory.eu/obce/bublava/

GPS Position

N 50° 22.428', E 12° 30.153'
[GPX]

[MAPY.CZ]