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Bergmännische Städte und Dörfer

Přebuz (Frühbuß)

Erzgebirgisches Städtchen Přebuz (Frühbuß) liegt an Kreuzung der Straßen nach Nejdek, Šindelová und Stříbrná im Landkreis Sokolov. Erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1553, als das Dorf die Stadtrechte bekam. Bereits im 14. Jahrhundert wurde dort Zinn gewaschen. Jahre 1556 wurde in Přebuz ein Bergamt errichtet. Die Zinnerzgewinnung dauerte mit vielen Unterbrechungen bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts und seine Überreste rund fast überall anzutreffen sind. Berühmt war die Tradition der Klöppelspitze in Přebuz. Eine bemerkenswerte Persönlichkeit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Pater Daniel Mayer, der später Erzbischof von Prag, der im hiesigen, rauhen Gebiet Kartoffelanbau brachte.

Historisches Stadtsiegel

Das Städtchen ist bekannt durch seine barocke Kirche St. Bartholomäus, gegründet auf der Tradition des Bergbaus (Bergwerk St. Bartholomäus aus dem 16. Jahrhundert). Es ist wahrscheinlich die dritte Kirche in Přebuz. In der Kirche befindet sich ein Bild von Přebuz nach dem Brand 1869 und ein massiver, steinerner Taufbecken. Přebuz hat eine herausragende Architektur und unberührte Berglandschaft. Die Umgebung wurde zum Naturpark erklärt, und es gibt dort die Schutzgebiete Großer und Kleiner Kranichsee, Großes und Kleines Přebuzer Moor sowie Přebuzer Heide.

Přebuz anfangs 20. Jahrhundert

Das Stadtwappen erhielt Přebuz im Jahre 1672 von Johann Hartwig, Grafen von Nostitz. Es besteht aus Wappen der von Nostitz, das ein roter Schild mit den Bergmannsgeräten träg­t.

Stadtwappen

GPS Position

N 50° 21.999', E 12° 37.142'
[GPX]

[MAPY.CZ]