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Ludvíkov

Die Geschichte des Dorfes

LUDVÍKOV

Die Gemeinde Ludvíkov liegt zwischen Vrbno pod Pradědem und dem Kurort Karlova Studánka. Das gesamte Gebiet mit einer Fläche von 2.112 ha gehört zum Landschaftsschut­zgebiet Jeseníky (Gesenke). Der bebaute Teil der Gemeinde breitet sich im Bergtal entlang des Flusses Bílá Opava aus. Die mittlere Meeresspiegelhöhe beträgt 620 m, und die umliegenden Kämme erreichen eine Höhe von bis zu 1000 m. Gegenwärtig leben 338 Einwohner in der Gemeinde. Die Gemeinde Ludvíkov begann um das Jahr 1700 in einem dicht bewaldeten Tal durch Aufbau von Gießereien und Hüttenwerken zu entstehen. Als Gründer des Dorfs wird Franz Ludwig, Graf von der Pfalz benannt.

Im Verzeichnis der Kulturdenkmäler ist die Burgruine Fürstenwalde aus dem 13. Jahrhundert am Fuß des Bergs Zámecký vrch eingetragen. Ein weiteres Denkmal ist die restaurierte Mariä-Heimsuchung-Kirche aus dem Jahr 1793 und eine Kapelle aus dem Jahr 1923, die als Denkmal für die Opfer des 1. und später auch des 2. Weltkriegs errichtet wurde. Bis 1945 war die Gemeinde zum größten Teil deutschstämmig, nach der Vertreibung der deutschen Einwohnerschaft kamen Menschen aus anderen Gebieten hierher, vor allem aus der Slowakei. Die Jahre hindurch lebten die Menschen von der Arbeit in Hütten- und Eisenwerken und von der Arbeit in den umliegenden Wäldern. Nach dem Krieg blieb die Forstwirtschaft, die Holzproduktion und von der Landwirtschaft nur die Rinderzucht Quelle des Broterwerbs. Die wichtigste Einkommensquelle wurde mehr und mehr der sich entwickelnde Fremdenverkehr und die damit zusammenhängenden Entstehungen von Unterkunfts- Verpflegungs- Sport- und Freizeiteinrichtun­gen (Autocamp, Pensionen, drei Skilifte, Mehrzweckspor­tplätze, Park für Kinder, Campingplatz, Museumsfiliale, Lehrpfade). Von den Folgeeinrichtungen befinden sich in der Gemeinde nur das Gemeindeamt und ein Lebensmittelges­chäft. Seit dem Hochwasser im Jahr 1997 wurde hier die komplette Reparatur der Straßen und der öffentlichen Wasserleitung abgeschlossen, es wurde mit dem Aufbau von Gehwegen angefangen, es werden Fahrradwege Langlaufstrecken, ein Aussichtsturm auf dem Berg Zámecký vrch vorbereitet. In der Gemeinde wurden nach der Revolution 1989 wieder die Traditionen der Maibaumaufstellung und der Hexenverbrennung, die Feiern des Kindertages, regelmäßige Treffen mit Senioren, der Ludwig-Ball, die Sommerfeier Lange Nacht eingeführt.

GPS Position

N 50° 6.951', E 17° 21.043'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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