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Historie obce Špičák

SESSELBAHN ŠPIČÁK (SPITZBERG) – PANCÍŘ (PANZER)

Auf den Berggipfel Pancíř bringt uns zuverlässig die älteste Seilbahn im Böhmerwald und lange die einzige in dem Bezirk Plzeň. Während der Fahrt können wir die Aussichten ins Tal um Železná Ruda genießen, auf den Großen Falkenstein in Bayern, auf den Berg Špičák, die Seewand sowie das Kar des Sees Čertovo jezero (Teufelssee), am herrlichsten ist jedoch der Blick auf den Kamm des Kunnischen Waldes mit dem dominierenden Doppelgipfel vom Ostrý/Osser sowie der Rückblick auf den höchsten Berg des Böhmerwaldes und des Bayerischen Waldes, den Großen Arber. Im Sommer kann auch unser Fahrrad mitfahren, im Winter bringt die Seilbahn die Skilangläufer nach Hofmanky – direkt zu den Loipen, oder auf den Gipfel Pancíř, von wo aus man zu den präparierten Loipen (ca. 500 m nördlich) abfahren oder absteigen muss. Die Talstation der Seilbahn ist in der Gemeinde Špičák, oberhalb des Bahnhofs. Sie ist in zwei Abschnitte geteilt. Der erste beginnt in Špičák, wo sich auch die Hauptkasse befindet, und ist 1453 m lang. Den Antrieb für beide Bahnabschnitte besorgt die Zwischenstation Hofmanky (früher Hofmans Hof, der zwischen der späteren Seilbahnstation und dem heutigen Hotel Horizont stand). Die Länge des zweiten Abschnitts beträgt 1285 m. Die Bergstation der Seilbahn befindet sich direkt vor der Gipfelhütte mit Aussichtsturm. Die Seilbahn wurde im Jahr 1971 in Betrieb gesetzt, es ist eine Sesselbahn, sie überwindet den Höhenunterschied von 347 m und ihre Kapazität ist 327 Personen pro Stunde. Sie wurde im Jahr 1970 durch die Firma Transporta Chrudim hergestellt, ihre Rekonstruktion nach dem Seilfall wurde im Jahr 1974 vorgenommen. Ursprünglich war sie für den Export in die Südafrikanische Republik bestimmt und dank der Initiative des Mitglieds des Bezirksausschusses des Verbandes der Tschechoslowa­kischen Körperkultur aus dem Zug Richtung Afrika ausgeladen und nach Špičák geschickt. Sie dient zuverlässig bis heute. Pancíř (Panzer, 1214 m) ist einer der ausgesuchten Gipfel des westlichen Böhmerwaldes und ein lohnendes Ausflugsziel. Ursprünglich stand hier der hölzerne Aussichtsturm des österreichisch-ungarischen Touristenklubs aus dem Jahr 1880. Nach seinem Verfall baute hier der Klub der Tschechischen Touristen eine Hütte mit Terrasse und Aussichtsturm (Projekt Architekt Janovský). Die Hütte Pancíř hieß früher Matuš-Hütte, nach dem bedeutenden Propagandist der Touristik im Böhmerwald, Jaroslav Matuš. Von dem Aussichtsturm aus kann man den Grenzkamm mit dem Berg Poledník (Mittagsberg) sehen, die Seitenkämme der Berge Polom und Ždánidla, weit in der Ferne ist es auch der Gipfel Boubín (Kubani). Zurück zum Ausgangspunkt gelangen wir wieder mit der Seilbahn oder zu Fuß. Man kann auch eine gemütliche Kammwanderung machen – Pancíř–Můstek–Prenet, zum Torfmoor Šmauzy hinunter gehen oder zum Zug nach Brčálník, ev. Hojsova Stráž. Besuchswert sind auch die Quellen der Flüsse Úhlava, Řezná (Regen) oder das Quellgebiet des Flüsschens Křemelná.

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pohled na javor

špičák 1

GPS Position

N 49° 9.563', E 13° 13.686'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Milan Kříž
Tel.:602646780
e-mail:kriz@zeleznaruda.cz
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