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Horňácko-Region

HLINÍK BEI JAVORNÍK

Die Steinbrüche müssen nicht immer nur Narben auf dem Gesicht der Landschaft darstellen. Aus den kleinen Steinbrüchen entstehen mit der Zeit interessante Winkel, die zu einem Zufluchtsort für manche rare Pflanzen und Lebewesen werden. Ein Beispiel kann auch der Steinbruch Hliník bei Javorník (Jawornik) sein. Früher wurde hier ein Rohstoff für die Ziegelproduktion gefördert. Nach der Förderungsbeen­digung entstanden auf dem Boden des Steinbruchs Sümpfe und Tümpel. Ihre Ufer werden mit Schilfrohr, Rohrkolben und Riedgras bewachsen. Solche Stellen werden dann durch Frösche ausgesucht. Im Bewuchs der Sümpfe finden sie ein Versteck vor den Raubtieren, sie können hier Eier legen und auch Futter fangen. In der heutigen Landschaft werden ähnliche Stellen immer seltener. Viele Sümpfe wurden ausgetrocknet, zerackert oder bebaut.

Deshalb wurde Hliník bei Javorník zur wichtigen Stelle für die Vermehrung der raren Gelbbauchunke. Es ist interessant die Art und Weise, auf die sich dieser Frosch vor den Raubtieren wehrt. Im Fall der Gefährdung verbiegt er seinen Rücken und hebt die Beine. Dadurch enthüllt er die ausgeprägten gelben Flecken auf der Unterseite seines Körpers. Es ist für alle Raubtiere eine Art der Warnung, dass dieser Frosch in der Haut ein giftiges Hautsekret enthält und unessbar ist.

GPS Position

N 48° 51.735', E 17° 31.190'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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