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Horňácko-Region

LÉŠŤ

Westlich von Velká nad Veličkou (Welka) befindet sich eine niedrige Anhöhe mit einer sehr merkwürdigen Benennung Léšť oder auch Léšťhora (Ležhora). Wenn Sie nicht hiesig sind, entdecken Sie die Bedeutung dieser Benennung nur kaum. In der Mundart der Horňácko-Region wird nämlich mit der Bezeichnung Léšť die Hasel genannt – der bekannte Strauch mit den bekömmlichen Nüssen. Léšťhora ist also ein Berg, der mit den Haseln bewachsen ist.

Früher befanden sich auf seinen Hängen die Weiden, wo viele interessante Pflanzenarten wuchsen. Die Botaniker fanden hier zum Beispiel die Orchideen: die Bienen-Ragwurz oder Brand-Knabenkraut, und auf einer einzigen Lokalität in den Weißen Karpaten kommt hier der schmalblättrige Lein vor! Während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hörte jedoch der Weidegang auf Léšť auf und die Anhöhe wurde mit Gesträuch bewachsen. Eher als die Hasel gediehen hier der Schlehdorn, die Rosen und der Hagedorn. In den letzten Jahren kehrt der Weidegang auf Léšť langsam zurück. Kühe und Schafe helfen die Sträucher liquidieren, deshalb lebt das hiesige botanische Reichtum weiter. Es ist aber wichtig, dass die Menge der sich weidenden Tiere nicht zu groß ist. Das häufige Beweidung, Zusammentreten und eine große Menge an Nährstoffen aus dem Kot der Tiere bekommen die raren Pflanzen nicht gut.

das Brand-Knabenkraut (Orchis ustulata)

Die Weiden in Léšť sehen Sie, wenn Sie auf dem Pfad auf die andere Seite der Remise übergehen.

GPS Position

N 48° 52.104', E 17° 30.612'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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