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Entlang der Wlarabahn

Brumov / Bewachung der unruhigen Grenze

Bei der Fahrt durch Brumov (Brumow) sehen wir die Ruine einer mittelalterlichen königlichen Burg, die auf einer Landschaftserhebung über dem rechten Ufer des Flüsschens Brumovka emporragt. Zur Zeit der Regierung der Přemysliden war es notwendig, ein neues Konzept der Fortifizierung der Landverteidigung und ihrer Provinzien zu schaffen. Neben Brumov in den Weißen Karpaten ist mit seiner Bedeutung auch die Burg Lukov (Luckow) ähnich, die wiederum die Hosteiner Berge und das Gebirgsvorland bewachte. Beide Burgen, im 13. Jh. erbaut, sind ein Beispiel der Fortifizierun­gsarchitektur im spätromanischen Stil.

Die Burg Brumov hütete über Jahrhunderte lang den Wlarapass und überlebte militärische Angriffe und Abwechslung der Besitzer. Bei den Bränden an der Wende des 18. und 19. Jh. wurde sie aber ziemlich beschädigt, verlassen, und danach als Lager für das Baumaterial verkauft. Die archäologischen Untersuchungen, am Ende des 20. Jhs. realisiert, legten stufenweise die Burggrundriss frei und entdeckten verschiedene Phasen der Bauarbeiten. In der Burg befindet sich eine Exposition, die nicht nur ihrer Historie, sondern auch den natürlichen Werten des Schutzgebietes Weiße Karpaten, an dessen Rand sich Brumov befindet, gewidmet ist. Auf der Burg werden im Laufe des Jahres verschiedene Kulturaktionen, z.B. der Kultursommer auf der Burg Brumov veranstaltet.

GPS Position

N 49° 5.660', E 18° 2.200'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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Marie Petrů
Bartolomějské náměstí 47, 698 01 Veselí nad Moravou
Tel.:518 322 545
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