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Entlang der Wlarabahn

Pitín / Die Schleife von Pitín

Die Strecke zwischen Bojkovice (Bojkowitz) und Pitín (Pitin) bedeutete für die Dampfzüge und für ihre langen Lastzüge einen anspruchsvollen Bahnabschnitt. Vor dem Hügel von Pitín mussten sie in Bojkovice oft getrennt werden, damit sie den beträchtlichen Höhenunterschied (ungefähr 50 Meter) bewältigen könnten. Wenn wir die Karte anschauen, bildet die Bahnstrecke um Pitín eine scharfe Schleife, wobei wir bei der Fahrt uns die Gemeinde und ihre Dominante – die Hl.-Stanislaus-Kirche – anschauen können. Weitere, schon kleinere Schleifen, bilden die Bahnstrecke bei Hostětín (Hostietin), linkerseits mit der Talsperre für das Trinkwasser Kolelač. Es genügt nur ein bisschen Phantasie, und die Eisenbahnstrecke mahnt in diesem Abschnitt an einen sich natürlich krümmenden Flussstrom.

In der hiesigen Gegend der Regionen von Uherský Brod (Ungarisch Brod) und Bojkovice gedeiht der Obstanbau und -verarbeitung. Bekannt sind getrocknete Äpfel „Krajánky“ oder das ausgebrannte Blauobst „Slivovice“. Zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde das Obst nicht nur nach Wien in Österreich, sondern auch nach Polen, Schlesien oder Russland ausgeführt.

GPS Position

N 49° 2.249', E 17° 50.587'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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Marie Petrů
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