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Entlang der Wlarabahn

Záhorovice /Erinnerungen an das Heilbad

Seinerzeit hatte Luhačovice (Bad Luhatschowitz) seinen kleineren Heilbadnachbarn. Im Kataster der Gemeinden Záhorovice und auch Nezdenice befinden sich auch einige natürlich heraussprudelnde Mineralquellen. Es waren Säuerlinge oder Schwefelwasser­quellen oder -brunnen, die unangenehm rochen. Die Menschen nannten sie Teufelsbrunnen und mieden diese lieber.

Als auf der Herrschaft von Nový Světlov das Geschlecht Serényi tätig war, entschied es sich, dieses Potential auszunutzen und gründete an der unteren Quelle im J. 1738 ein Heilbad. Zu den begleitenden Kuren und Prozeduren gehörten damals Schwimm-, Wickel- und Trinkkuren, ferner Klistiere, oder der heute schon unzulässige Aderlass. Im 19. Jh. kam es zur weiteren Ausbreitung und zum Umbau des Heilbads. Der Säuerling von Záhorovice wurde sogar ins Ausland unter der Bezeichnung „Das Magen- und Halswasser von Záhorovice“ ausgeführt. Die Quelle begann aber schrittweise auszutrocknen, so wurde das Heilbad im J. 1870 aufgehoben. In der Gemeinde ist heutzutage die Obere Quelle tätig, die sich unweit des Spielplatzes an der Strecke nach Nový Světlov, befindet Ein Kulturdenkmal stellt der Pestfriedhof dar, der an das Ereignis aus der Zeit der preußischen Kriege aus dem J. 1831 erinnert, als ein Soldat die Gemeinde verpestete – jedoch nicht mit der Pest, sondern mit der Cholera.

GPS Position

N 49° 1.282', E 17° 46.680'
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