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Böhmisches Tor Trail

Teufelsstein

Am westlichen Hang von Hradek gibt es einen verlassenen Steinbruch, in dem Erz für den Eisenbahnbau gefördert wurde. Am nördlichen Hang in Richtung Libochovany (Libochowan) befindet sich eine Gruppe von Gneis-Gebilden, wobei man das größte von ihnen Teufelsstein nennt. Es scheint, als ob sich darauf Abdrücke einer riesigen Hand mit Krallen befinden. Laut einer Sage kämpften einst zwei Männer an diesem Stein. Ihr Kampf dauerte lange und es sah aus, als könnte er nicht entschieden werden. Plötzlich erschien der Teufel neben ihnen und versuchte die beiden noch mehr aufzuhetzen. Er war allerdings nicht erfolgreich, denn beide Männer verbündeten sich im Kampf gegen ihn. Bei der Flucht hinterließ der Teufel Abdrücke seiner Krallen im Stein, die bis heute hier sichtbar sind. Eine andere Sage erzählt, dass der Teufel eine Brücke über die Elbe bei Libochowan bauen sollte, wobei er die Arbeit bis zum ersten Krähen des Hahns am Morgen fertigstellen musste. Der Teufel trug die Steine aus dem Hradek und baute. Ein Stein war jedoch so schwer, dass er ihn unmöglich bewegen konnte. Der Teufel krallte vergeblich seine Krallen in den Stein ein, der Stein blieb trotzdem auf seinem Platz liegen. Noch heute liegt er auf demselben Platz mit dem Abdruck der Krallen des Teufels. Das Tal bei Libochowan wird von Basaltbergen wie Deblík (Deblikberg), Trabice (Trabitze), Plešivec (Eisberg) oder Kamýk (Kamaik) gesäumt. In nördlicher Richtung nah der Mariä-Heimsuchung-Kapelle befinden sich Sandsteine mit verschiedenen Fossilien. Die Sandsteine gehen stellenweise ins Konglomerat über, das von Sedimenten der ehemaligen Meeresküste entstand. An Fossilien findet man am häufigsten die Abdrücke von Muscheln und Armfüßern.

Čertův dráp

Čertův dráp z vrcholu

GPS Position

N 50° 33.397', E 14° 2.955'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Památky jinak, o.s.
Věra Gruntorádová
Tel.:774114586
e-mail:pamatkyjinak@gmail.com
http://www.pamatky-jinak.webnode.cz