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Den schönen Wiesen auf der Spur

Kranke Eichen

In der Vergangenheit pflanzten die Bauern auf die Ränder ihrer Grundstücke Eichen und Linden aus. In der Zeit der Heumahd gewährten sie Schatten bei der Arbeitspause und stellten auch eine Brennholzquelle dar. Bis heute sind sie ein typisches Element der hiesigen Landschaft. Manche Eichen haben aber angetrocknete Äste in den Baumkronen und manche sind schon völlig trocken.

Die Hauptursache ist die Tracheomykosis. Es ist eine Pilzerkrankung der Gefäße (der Tracheen), die vor allem die Eichenbäume heimsucht: • mittels der Vögel, der Insekten, aber auch der Luft, verbreiten sich winzige Sporen (Vermehrungssta­dien) der Pilze, • die Sporen haften an den Ästen und bilden die Faden, die in die Gefäße des Baums eindringen, • in den Baumgefäßen wachsen sie weiter, verstopfen sie und verhindern Durchströmung der Nährstoffe, • die heimgesuchten Äste vertrocknen danach. • die Gefahr der Erkrankung kann der Loranthus erhöhen – eine der Mistel ähnliche halbparasitische Pflanze, die ausschließlich die Eichenbäume angreift. Das tote Holz der Bäume ist ein Paradies für viele rare Käfer. In den sich zerfallenden Baumstümpfen leben die Maden des Hirschkäfers, in den Hohlräumen entwickelt sich der Goldglänzende Käfer und die sonnenbestrahlten Äste nutzt der Ungarische Prachtkäfer aus. Deshalb sind auch die toten Bäume ein unheimlich wertvoller Bestandteil der Natur von Čertoryje.

. Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) – Männchen

Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) – Weibchen

GPS Position

N 48° 51.048', E 17° 25.521'
[GPX]

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