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Rund um Nový Světlov

Komňa

Die Gemeinde Komňa wurde im 13.Jh. als eine wirtschaftliche Basis für die höher gelegene Kleinburg Zuvačov gegründet. Gemeinsam mit Nivnice oder Uherský Brod (Ungarisch Brod) wird sie für den Geburtsort des berühmten böhmischen Gelehrten J.A.Komenský gehalten. In der Gemeinde befinden sich mehrere vorbildlich sanierte Sehenswürdigkeiten. Im einstöckigen Getreidespeicher ist das Denkmal von J.A.Komenský stationiert. Ferner können Sie sich in Komňa die Bleibe eines Viehschneiders aus der zweiten Hälfte des 19. Jhs. im denkmalgeschützten Häuschen Nr 6. besichtigen. Das heute bereits zugrunde gegangene Handwerk gab Arbeit vielen Bewohnern der Gemeinde – noch im J. 1900 gab es hier rund 200 Viehschneider. Sie begaben sich in die Welt zur Arbeit, und neben Geld brachten sie nach Hause neue Informationen und Produkte. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Viehschneider stufenweise durch Tierärzte ersetzt.

Komňa befindet sich im Gebiet, das über Jahrhunderte lang durch die Einzüge der Heere von der ungarischen Seite her schwer geprüft war. Die Gemeinde erinnert sich an ein Ereignis, durch die sie beim Tatareneinzug im 13. Jh. schwer betroffen war. Als die Bewohner nach einer Sonntagsmesse die St.-Jakobskirche verließen, wurden sie durch Soldaten überfallen. Sie hatten kein Mitleid, die Bewohner wurden getötet, das Dorf ausgeplündert und in Brand gesetzt. Nur zwei Brüder überlebten. Als die Tataren wegzogen, verließen sie ihren Unterschlupf und begannen erneut zu wirtschaften. An dieses Ereignis erinnert man sich als an das blutige Jakobsgechmause.

GPS Position

N 48° 59.634', E 17° 48.030'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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Marie Petrů
Bartolomějské náměstí 47, 698 01 Veselí nad Moravou
Tel.:518 322 545
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