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Technické památky jižních Čech

Denkmal von Ing. Gerstner - Rybník

Der Gedanke, das Donaugebiet mit Südböhmen durch eine „Pferde Eisenbahn“ zu verbinden, sprach František Josef Gerstner bereits im Jahre 1807 als ein Gegenvorschlag zur Absicht, die Flüsse Moldau und Donau mit einem Kanal zu verbinden, aus. Durchgeführt wurde er jedoch erst von seinem Sohn Ing. František Antonín Gerstner (1795 – 1840). Dieser für damalige Zeit großartige Bau wurde im Sommer 1825 angeleitet und schon in zwei Jahren, im Jahre 1827, wurde der Probebetrieb auf der Strecke zwischen České Budějovice und Leopoldschlag aufgenommen. Für den weiteren Bau fehlte jedoch das Geld. F. A. Gerstner gelang es aber, für die Gesellschaft ein Monopolrecht für den Handel mit Salz und den Transport vom Salz auf dieser Bahn zu gewinnen. Der Handel mit Salz war so lohnend, dass man davon den weiteren Ausbau der Bahn finanzieren konnte. Seit Juni 1830 wurde die Bahn nach Lest verlängert und im August 1832 begann der regelmäßige Transport aus České Budějovice bis nach Linz. Die Eisenbahn wurde völlig fertig gebaut zuzüglich der Stationen zur Umspannung der Pferde, der Wachhäuser und weiterer Anlagen. F. Antonín Gerstner war ein böhmischer, bzw. österreichischer Ingenieur, der erste Professor der praktischen Geometrie an dem Polytechnischen Institut in Wien und ein Eisenbahnpionier in Böhmen, Österreich und Russland. Er starb unter tragischen Umständen bei einem Straßenunfall in Philadelphia im Jahre 1840.

GPS Position

N 48° 38.980', E 14° 25.917'
[GPX]

[MAPY.CZ]