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Třeboňsko

Naturschutzgebiet Ruda u Kojákovic

Ein flacher westlicher Teil des Teichs Ruda 1,5 km südwestlich von der Gemeinde Branná. Ein Teil des Überflutungsgebiets des Teichs mit Inseln und ausgedehnten Beständen der Litoralvegetation, die allmählich in einen Nadelwald übergehen. Eine bedeutende botanische und ornithologische Lokalität. Einen Teil des Überflutungsgebiets des Teichs, das zu einem Torfgebiet geworden ist, bilden die sich zurückziehenden unbewirtschafteten Pfeifengraswiesen mit dem Blauen Pfeifengras (Molinia caerulea), dem Wolligen Reitgras (Calamagrostis villosa) und der Besenheide (Calluna vulgaris). Dünn vertreten wachsen hier ebenfalls die Echte Arnika (Arnica montana), die Färber-Scharte (Serratula tinctoria), die Bertram-Schafgarbe (Achillea ptarmica), der Gewöhnliche Teufelsabbiss (Succisa pratensis) und der Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre). Auf die Holzbestände der aufgehobenen Strandwälle mit Kiefern, Birken und Weiden schließen unmittelbar die überfluteten Segenbestände, die die größten überfluteten Flächen einnehmen, an. Die Lokalität ist vor allem einer der etlichen Nistplätzen der Trauerseeschwalbe in Böhmen, die eine kleine Kolonie mit ungefähr fünf Paaren bildet. Insgesamt wurden hier acht Amphibienarten festgestellt, beispielsweise der Moorfrosch, der sich auch vermehrt. Auf dem Schutzgebietgelände kommen übliche Arten der Säugetiere aus anliegenden Biotopen vor. Wiederholt wurden hier bis fünf Elche beobachtet. Ständig hält sich hier der Fischotter auf.

GPS Position

N 48° 56.000', E 14° 46.000'
[GPX]

[MAPY.CZ]