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Sklářská stezka Železná Ruda

Glasfabrik in Elisenthal – bis 1887

Irgendwo hier rauchten vor mehr als 100 Jahren die Schornsteine einer großen Glasfabrik. Bei ihrer Gründung standen im Jahre 1841 zwei Männer. Der damalige Besitzer des Hofes Eisenstein (Železná Ruda) Franz Xaver Hafenbrädel, der die Glasfabrik bauen ließ, und der Glasmeister Peter Ziegler (1812 – 1870). Der ehrgeizige junge Glasmeister wollte den anderen sehr erfolgreichen Familienmitgliedern ebenbürtig sein und hatte im Markt Eisenstein (Železnorudsko) große Pläne. Weiterhin verbreitete er die Betriebe in Elisenthal, 1851 vermietete er sich die Gerlhütte (Gerlova huť) und gründete oder mietete weitere Raffineriebetriebe in Böhmen und auch hinter den Grenzen in Bayern.

Aber sein größtes Verlangen war in Böhmen die Produktion des Gussglases einzuführen, wie es schon in 30er Jahren des 19. Jahrhunderts die Abelen in Deffernik (Debrník) versuchten. Und so wurde hier irgendwann nach 1853 mit dem Bau einer modernen Glasfabrik für die Produktion des Gussglases begonnen. Es war ein finanziell sehr anspruchsvolles Projekt, das auf die heutigen Preise umgerechnet Dutzende von Millionen kostete. Der Bau dauerte einige Jahre und am 12. November 1856 wurde mit der Produktion des Spiegelglases mithilfe einer neuen Technik angefangen. Peter Ziegler verwirklichte seinen Traum, aber die finanzielle Stabilität seines Betriebs wurde soweit beschädigt, dass schon am Ende 50er Jahren kämpfte er gegen riesige Schulden und 1856 war seine Firma im Konkurs. Zieglers Firma wurde im Konkurs von seinem größten Gläubiger Johann Liebig (1802 – 1870) von Reichenberg (Liberec) erlangt. Da wurde schon die Produktion in Elisenthal (Alžbětín) eingestellt. Ziegler selbst starb ein paar Jahre später auf der Gerlhütte. Mit Johann Liebig kam ein finanziell starker Anleger, der die Glasfabrik im Jahre 1866 umbauen ließ, den Betrieb erneuerte und die Glasfabrik um einen dritten Schmelzofen für das geblasene Tafelglas erweiterte. So entstand in Elisenthal eine große Fabrik, in der etwa 200 Angestellten (auch an Sonntagen und Feiertagen) Glastafeln hergestellten, die bis zu 315×175 cm groß waren. 1872 wurde die Führung der Glasfabrik von Jacob von Mallmann (Liebigs Verwandter) übernommen, der sie bis 1877 betrieb.

Nützliche Informationen

Wichtige Informationen:

Die Tschechische Post (Česká pošta, s.p.), Železná Ruda (Tel.: 376 326 313), Mo – Fr: 8:00 – 11:00, 13:00 – 17:00 Arztpraxis Železná Ruda (Tel.: 376 397 312), Mo, Do: 7:30 – 17:00, Di,Mi, Fr: 7:30 – 12:00 Stadtpolizei Železná Ruda (Tel.: 602 437 686) Feuerwehr Hojsova Stráž (Tel.: 606 312 870) Feuerwehr Železná Ruda (Tel.: 724 347 596) Apotheke Železná Ruda (Tel.: 376 397 032), Mo – Fr: 8:00 – 12:00, 13:00 – 17:00 Sammelhof Železná Ruda, Mi: 14:00 – 18:00, Sa: 8:00 – 12:00 Autodienst, Pneu-service Dalibor Řehulka, Špičák 138 (Tel.: 605 803 685) Abschleppdienst, Güterverkehr KS Kontejner (Tel.: 725 809 030) Abschleppdienst, Güterverkehr Petr Pospíšil (Tel.: 603 226 160)

GPS Position

N 49° 7.399', E 13° 12.465'
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[MAPY.CZ]

Kontakt

Město Železná Ruda
Milan Kříž
Tel.:602646780
e-mail:kriz@zeleznaruda.cz
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