česky english deutsch <<< >>>

Okruh Debrník - utajená obrana

Die Pioniertechnische Sicherung

Die Veränderungen des politischen Regimes nach Februar 1948 bedeuteten für viele Menschen einen drastischen Eingriff in ihr Leben. Es wurde mit der Kollektivierung, Beschlagnahme und Verstaatlichung des Eigentums begonnen, es begannen politische Prozesse, es fielen Todesurteile oder Langjährige Gefängnisstraffen oder Zwangsarbeitstraf­fen….Und das alles in einer Angst die die Staatssicherheit verbreitete. Es ist daher kein Wunder, dass für viele Bürger des Ostblocks die Flucht nach dem Westen die einzige Lösung dieser Probleme bedeutete. Trotz der Verstärkung des Sicherheitskräfte an der Grenze mit Österreich und Deutschland konnte das Regime am Ende 40. Jahre nicht Wirkungsvoll den Emigrantenwellen die Überschreitung der Staatsgrenze, die aus groβem Teil durch Wald und wenigübersichtliche Abschnitte verlief, verhindern. Aus diesen Gründen ist man Anfangs der 50. Jahre zu dem sog. Militärischen Grenzschutz übergangen, der einen wirksameren Schutz der Staatsgrenze nicht nur vom Nachbarstaat, sondern auch vom Innenland sichern sollte. Die neu entstandenen Einheiten der Grenzwache (Pohraniční stráž) haben im Jahre 1951 den Bau der sog. Pioniertechnischen Sicherung (ŽTZ), die den Weitergang der flüchtenden Personen erschweren sollten und eine Nachricht über den Ort und Richtung der Bewegung geben sollte. Das wichtigste Element der Pioniertechnischen Sicherung (ŽTZ) war ein Einwendiger oder Dreiwendiger Drahtverschlag mit einem Kontrollackerfeld, weiteren Signaleinrichtungen und ein System Hölzerner (später Stählerner) Beobachtungstürme. Die Drahtzäune wurden aus Holzpflöcken von einer Höhe bis 3 m, die in die Erde eingeschlagen wurden und der Raum zwischen ihnen wurde mit Stacheldraht geflochten, gebaut. Zur Erhöhung der Wirksamkeit dieses Hindernisses wurde der mittlere Zaun um 5–7 Leiter aus glattem Draht, die an einen Transformator angeschlossen waren, der eine Spannung von 2000–6000 V sicherte. Die alleinige Annäherung an einen solchen Leiter mit so hoher Spannung konnte den Tod oder eine schwere Verletzung durch den Strom verursachen. Der elektrifizierte Drahtverschlag wurde Elektrische Einrichtung zum Schutz der Grenze (EZOH) bezeichnet. In den Jahren 1952–1957 wurden die Drahtverschläge durch Minenfelder ergänzt. Am Ende 1965 wurde über das Ende der Elektrifizierung der Drahtverschläge entschieden und es wurde mit dem Bau neuer Signalwende begonnen, die mehr im Innland verliefen. Die ursprünglichen Elektrischen Einrichtungen zum Schutz der Grenze (EZOH) wurden schrittweise abgetragen. Die Signalwand wurde als ein Einreihigerdrah­tverschlag der aus Leitern aus Stacheldraht gebildet war. Durch Unterbrechung oder Verbindung der Leiter wurde ein Signal in die Zentrale bei der Kompanie der Grenzwache gesendet, die dann die Entsendung von Eingriffseinheiten an den Ort der Verletzung der Signalwand sicherte. Ein Bestandteil der Signalwand war auch Steifen geharkter Erde oder Sand, der zur Spurensicherung des sog. Nar der Staatsgrenze dienten. An einigen Stellen wurde die Signalwand durch Zäune gegen das Wild oder durch weitere Signalisations- oder Beleuchtungse­inrichtungen ergänzt. Das ganze System der Pioniertechnischen Sicherung (ŽTZ) wurde schrittweise verbessert und vervollkommnt bis in den Anfang der 90. Jahre, wo es im Zusammenhang mit dem Wechsel der politischen Systems zum Schrittweisen aber sehr schellen Abbau kam.

GPS Position

N 49° 7.392', E 13° 12.517'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Město Železná Ruda
Milan Kříž
Tel.:602646780
e-mail:kriz@zeleznaruda.cz
http://