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Okruh Debrník - utajená obrana

Stützpunkte der Grenzwacheeinheiten

Jetzt befinden Sie sich am Stützpunkt der Kompanie Deffernik (Debrník), dessen Hauptaufgabe die Verteidigung des Vormarschs in der Richtung Ferdinandsthal (Ferdinandovo údolí) – Eisenstein (Železná Ruda) war. Insgesamt wurden hier im Bereich zwischen der Signalmauer und der Staatsgrenze neun Anlagen aufgebaut – vier Maschinengeweh­ranlagen, zwei Bunker, zwei KŽ-4 Anlagen und ein Beobachtungsposten. Direkt auf der Wiese vor Ihnen befindet sich eine Maschinengeweh­ranlage aus dem Jahre 1953, die mit ihrem Feuer das offene Tal in Deffernik mit dem Weg nach Markt Eisenstein absperrte. Der nächste Stützpunkt wurde auf der nicht weit entfernten Kote 791 Pepík platziert, der größte Stützpunkt wurde jedoch bei Elisenthal (Alžbětín) errichtet, aber der wurde nach der Auflösung der dortigen Kompanie von der Kompanie Svárožná besetzt. Nach der Auflösung der Grenzwache im Jahre 1990 wurde ein Teil der Anlagen zerstört oder aufgeschüttet und die übrigen verwendbaren Bunker wurden von entsprechenden Motorisierten­schützenregimen­ten in die Evidenz und Wartung übernommen. In der ersten Hälfte der 90er Jahre wurden die Anlagen der Feldverteidigung schrittweise deaktiviert und ihre Ausstattung wurde in die Lager zurückgenommen. Eine weitere Wartung wurde nur begrenzt durchgeführt und sie bestand vor allem aus der Sicherung der unbedeckten Schachteingänge. Gegenwärtig wird die Überweisung dieser nicht mehr brauchbaren Anlagen gelöst, die bisher dem Verteidigungsmi­nisterium gehören. Außer der Funktion des Grenzschutzes im Frieden, gehörte zu den Aufgaben der Grenzwache auch die militärische Verteidigung des Staatsgebiets im Falle eines Militärkonflikts. Die Einheiten der Grenzwache (PS) wurden zu diesem Zweck mit schweren Maschinengewehren, Panzerfäusten, Panzerschrecken, rückstoßfreien Kanonen und vorübergehend auch mit schwerer Kampftechnik ausgerüstet. Die einzelnen Kompanien der Grenzwache(Poh­raniční stráž) die gleichmäßig entlang der ganzen Länge der bedrohten Grenze platziert wurden, konnten in einer sehr kurzen Zeit in den Stand der Kampfbereitschaft übergehen und eine Verteidigungsste­llung in einem sog. Sicherungsstreifen einnehmen, was ein verschieden breites Gebiet war, das auf einer Seite von der Staatsgrenze und auf der anderen Seite von dem vorderen Rand der Hauptverteidi­gungsstellung der Armee beschränkt wurde. Weil sich einige Kompanien der Grenzwache in den vorausgesetzten Richtungen des Vormarsches des Feindes befanden, wurden seit 1955 an ausgewählten Stellen einiger Kompanien die sog. Stützpunkte aufgebaut, die mit einem System der Befestigung verstärkt wurden. Die Einheiten der Grenzwache übten die Verteidigung immer am Übungsstützpunkt und die genaue Platzierung des wirklichen Stützpunkts der Kompanie kannten immer nur der Kommandant und der Pionier, der die Wartung des Stützpunkts besorgte. Eine Kompanie konnte einen Stützpunkt mit einer Breite bis zu 1500 m und mit einer Verteidigungstiefe von 1000 m besetzen.

Die Art der Verstärkung des Stützpunkts durch eine Befestigung war bei einzelnen Kompanien der Grenzwache immer sehr ähnlich, nur die Anzahl der errichteten Anlagen war direkt proportional zu der Wichtigkeit des verteidigten Bereichs. Der vordere Verteidigungsbe­reich wurde von einer Gruppe der Maschinengeweh­ranlagen KŽ-1 gebildet, in den Lücken zwischen den Maschinengeweh­ranlagen wurden etwas mehr im Hinterland die Maschinengeweh­ranlagen KŽ-4 für die Panzerschrecktrup­pen platziert. Für die Bedürfnisse der Führung und der Beobachtung wurde auf einem strategisch geeigneten Ort ein Kommandantenstand errichtet, der vom Bunker ÚŽ-2 und von einem eigenständigen Beobachtungsposten gebildet wurde. In einigen Fällen wurden auch Ruhebunker errichtet. Der systematische Aufbau der Stützpunkte der Grenzwache wurde 1963 beendet und im geringeren Ausmaß wurde er wieder erst in den 80er Jahren erneuert.

GPS Position

N 49° 7.619', E 13° 13.923'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Město Železná Ruda
Milan Kříž
Tel.:602646780
e-mail:kriz@zeleznaruda.cz
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