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Kravařsko

Jesenická Mineralwasser (261 m ü. M.)

Die erste Berichte über den Austritt von Mineralwasser in vody Německý Jeseník (Deutsch-Jassnik) erscheinen um das Jahr 1830. Jeseník gehörte zu dieser Zeit mit 143 Häusern und etwa 1000 Einwohnern zu den grö?eren Gemeinden. Eine Quelle mit Mineralwasser wurde zwischen den Bauernhöfen Nr.8 und Nr. 160 in dem Krátký čtvrť (Viertel) registriert. Die Gemeinde war in der Vergangenheit in vier Viertel (čtvrtě) gegliedert (Dlouhá, Kostelní, Kapličková und Krátká). Die Grenze bildete der Bach Luha und die Straße von Hůrka nach Vrážné. Im Viertel Krátká, in dem nur vier Bauernhöfe waren, quellte das Mineralwasser frei an die Oberfläche und bildete Brunnen, die von den Einwohnern nach Bedarf befestigt wurden. Später, um das Jahr 1880 wurde das Mineralwasser schon in mit Brunnenringen versehenen Brunnen aufgefangen. In jener Zeit wurde es zum üblichen Gebrauch wie jedes andere Wasser benutzt. Seinen Abweichungen wurde nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet – Menschen und Tiere gewöhnten sich an dieses Wasser. Schon von Anfang der industriellen Nutzung des Jeseník-Mineralwassers kann man beim Ausbau der Quellen eine hervorragende Kenntnis der Definition des Mineralwasser beobachten. Das hervorragende Meisterstück der ersten Erbauer des Quellenareales ist von der anfänglichen technischen Behandlung bis zur Flaschenfüllung und der Distribution erkenntlich. Besonderer Nachdruck wurde vor Allem auf den hygienischen Schutz der Quellen gelegt. Diese waren überwiegend mit ober – oder unterirdischen Einfassungen ummauert. Die Brunnen der nicht erfassten Quellen dienten nicht nur zur Akkumulierung des Wassers sondern auch zu seiner Nachsättigung. Auf der Umkleidung war eine sinnreiche Fülleinrichtung montiert. Es ist faszinierend, dass so eine einfache Einrichtung eine vollkommene natürliche Nachsättigung des Wassers mit natürlichem und vollkommen identischem Kohlendioxyd (CO2) ermöglichte.

GPS Position

N 49° 36.984', E 17° 54.402'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Geopark Podbeskydí / Občanské sdružení Hájenka
Ing. Dalibor Kvita
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