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Vulkane

Trosky

Ein bekannter Symbol des Böhmischen Paradies sind zwei eng bei sich stehenden Basanitfelsberge – zwei Türme von Trosky – stärkere Baba und schlankere Panna. Auf ihren Gipfeln auch in der Passe dazwischen wurde mittelalterliche Burg erbaut. Diese Landschaftsdominant darstellt ein Erosionsrelikt eines Schlackenkegels mit kompakter Magmazufuhr, die zur Zeit mit selektiver Erosion vom pyroklastischen Material präpariert ist. Aufgrund Studiums der relativen Seehöhen der Basen von Oberflächenprodukte der vulkanischen Körper geht hervor, daβ der Sandsteintafelberg Přihrazské skály – Hruboskalsko – Prachovské skály (Prachover Felsen) wurde im großen und ganzen bereits im Oligozän gestaltet, und während der vulkanischen Aktivität im Miozän hat schon prägnanten morphologischen Element gebildet. Durchlässige Sandsteine der Felsenstadt von Hrubá Skála haben im Miozän nicht sehr viel Wasser gestaut, und so war die Explosivität des aufsteigenden Basanitmagmas nur mit den im Magma gelösten Gasen regiert. Das Basaltgestein von Trosky wurde aus seiner Umgebung präpariert, weil es Verwitterungsbes­tändiger war als die umliegende unbefestigte Schlacke. Die Hauptmineralien des Basanit von Trosky sind Olivin, Augit, Feldspat, Nephelin, Magnetit, in sehr kleiner Menge auch Apatit. Trosky danken für ihre heutigere Gestalt der Verwitterung und Erosion nicht nur vulkanischer Gesteine, sondern auch der Kreidesedimente, die die Umgebung dieses längst erloschenen Vulkans bilden. In manchen Stellen sind im Mantel der basaltischen Vulkanschlote immer noch sichtbare Reste der pyroklastischen Auswerfungen, die die Erosion bis jetzt nicht vernichtet hat. Falls wir auf diese Ablagerungen aus der Nähe schauen, sehen wir eine wenig befestigte Anhäufung der Vulkanschlacke. Die Schlacken sind eigentlich stark poröse Basaltgestein­fragmente, die vom Vulkankrater bei Eruptionen des strombolischen Typ ausgeworfen sind. Trosky sind exzeptionell mit einzigen bewahrten Laventunelen in Mitteleuropa. Die Säulenspaltung beider Türme zeigt die Richtungen von Lavenerstarrung.

GPS Position

N 50° 30.912', E 15° 13.784'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Geopark UNESCO Český ráj
Jiří Vlasák
e-mail:vlasak@geopark-ceskyraj.cz
http://www.geopark-ceskyraj.cz