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Vulkane

Strelecska hura

Das Basaltmagma der Střelečská hůra ist aufgestiegen an einer Verwerfung mit Richtung WSW, worauf einige vulkanische Formationen gebildet wurden. Die Basaltgänge am w. Abhang von Malá Hůra führen bis zu Mladějov weiter, wo weiteres Vulkänchen „Na hrádku“ war (s. von Mladějov). Der steile bewaldete Hügel „Velká hora“ hat zu berühmten Aussichtpunkten der Böhmischen Paradies gehört. Die Erosionswirkung hat nicht nur umliegende Kreidesedimente, sondern auch das Oberflächenpart des Vulkans abgetragen. Interessanten Ausbiss stellt ein verlassener Steinbruch dar, der in der unteren Part bis 27 m, in oberen Part bis 16 m hohe Wände hat. Im Steinbruch, der heute als Schieβplatz ausgenutzt wird, ist die unterirdische Magmazufuhr des Vulkans freigelegt. Es ist gebildet mit einer Brekzie, wodurch ein verzweigender Gang dringt, der in breitestem Punkt etwa 10 m mächtig ist. Die Brekzia der Magmazufuhr besteht aus Fragmenten von Basalt, Kreide- und Permsandstein und Mergel. Manche Basaltfragmente haben kleine Hohlräume und sind sog. vesikulär. Der Gangbasanit hat unregelmäßigen säulenförmigen- bis Blockzerfall, schwarzgraue Farbe und kompakten Bau. Innerhalb des Gesteins kommen kleine Einsprenglinge von Olivin und Klinopyroxen auch kleine Bruchstücke der kontaktumwandelten Sedimente vor. Olivineinspren­glinge sind meistens teilweise bis vollkommen umgewandelt. Einsprenglinge des Basaltaugits sind seltener und kleiner. Die Grundmasse wird von Augit, Olivin, Nephelin, Analcim und Plagioklas gebildet. Sie ist in Folge der Gesteinumwandlung oft getrübt. Zahlreiche sind auch Quarzxenokristalle, oft mit einer Mischung von Klinopyroxen und Glas ersetzt. Velká hůra gehört zu mineralogischen Lokalitäten. Bekannt sind Drusen von kristallinen Kalzit und Zeolithen. Kalzit ist sehr häufig und kommt in Rhomboedern und weiteren Formen vor. Häufiger Natrolith, der bis zu 4 mm breite Gängchen bildet, stellenweise zusammenwächst mit Mesolith und Thomsonit. Thomsonit auch füllt selbstständig Mandelhohlräume aus oder bildet kleine Gängchen. Weiterer Zeolith ist Phillipsit-K, der selten vorkommt.

GPS Position

N 50° 28.934', E 15° 16.268'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Geopark UNESCO Český ráj
Jiří Vlasák
e-mail:vlasak@geopark-ceskyraj.cz
http://www.geopark-ceskyraj.cz