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Vulkane

Muzsky

Der Basaltberg Mužský (463 m.n.m.) bildet eine markante Dominant etwa 5 km SW von Mnichovo Hradiště. Der Gipfel ist gebildet mit olivinischem Nephelinit in ehemaliger Magmazufuhr, die ungefähr in der Richtung Nord-Süd in der Länge etwa 140 m verlängert ist bei der Breite 30–40 m. Der mit Hilfe von Isotopen gemessene Alter entspricht 19,5 Ma. Die kompakte Magmazufuhr ist teilweise mit der selektiven Erosion freigelegt und zum Teil ist mit mittel- bis grobkörnigen Pyroklastika von phreatomagmatischen Eruptionen gesäumt. Auβer kleinen Felsen des olivinischen Nephelinits im Gipfelpart ist der vulkanische Körper in zwei verlassenen Steinbrüchen entdeckt. Der Gröβere Südsteinbruch hat das Kompaktgestein gefolgt und in Seitenwänden sind grobkörnige Fazies der phreatomagmatischen Pyroklastika. Der Bruch am Westabhang entdeckt kompakten olivinischen Nephelinit mit gut entwickelten Basaltsäulen. Zu den Ergebnissen der Förderung des stark zerklüfteten Basaltoid gehört auch die frei zugängige Klufthöhle. Beim Rand des Weststeinbruchs ist auch ein Relikt von mittelkörnigen phreatomagmatischen Pyroklastika bewahrt. Die Pyroklastische Ablagerungen sind schlecht sortiert, und sind mit scharfkantigen Bruchteilen von unvesikulären Basaltoid und Kreidesedimen­tenxenolithe mit Gröβe 1–5 cm gebildet. Sie haben eine Abstützstruktur der Körner, zwischen denen die Aschenmatrix meistens fehlt. Eine gut offenbare Periklinalschichtung zeugt von Ablagerung am Abhang eines kleinen Tuffkegel. Die beschriebene Pyroklastika sind Produkte der phreatomagmatischen Eruptionen, die mit Interaktion mit Wasser (meistens auf der Oberfläche oder nur seicht darunter) beeinfluβt waren. Mit dem kalten Wasser verursachter Wärmeschock hat zur intensiven Fragmentierung des Magmas geführt. Oberflächlicher oder seicht unterirdischer Explosionsherd verursacht relativ niedrigen Anteil des Xenolithmaterials im Vergleich mit Maareruptionen. Auf dem Scheitel wurde ein Denkmal aufgebaut, der die Position der Österreichischen Kanone in dem Preuβen-Österreichischen Krieg am 28. Juni 1866 erinnert. Mit der Basaltförderung ist eine Höhle entstanden, in der sich im Winter am Fuβboden bis ein Meter lange Eiszapfen bilden.

Die Steinbruchwand

Basalt

Eis in der Höhle

GPS Position

N 50° 31.695', E 15° 2.733'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Geopark UNESCO Český ráj
Jiří Vlasák
e-mail:vlasak@geopark-ceskyraj.cz
http://www.geopark-ceskyraj.cz