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Theresienstadt

Die Untertaggänge

Das System der Minengänge erhöhte die Verteidigungsfun­ktion der einzelnen Schutzdeiche. Es diente als eine Verteidigung gegen die feindlichen Schutzgraben und Untergrabungen. Die effektiv durchgeführten Sprengungen der bereits besetzten Teile der Festungselemente konnten bedeutend die Angriffs und Kanonenpositionen des Eroberers beschädigen.

Zur Bedienung des Systems war vor allem die Einheit der Mineure bestimmt, die aus Geheimhaltungsgründen jeder nur einen bestimmten Teil kannten. Sie hatten eine Körpergröβe von max. 165 cm und gehörten zu den Eliteeinheiten der Pioniere. Jeder Gang hat seinen Namen und seine Nummer. Deren Bezeichnung ist zweierlei: Anschriften auf der quadratischen Putzfläche oder Metaltafeln mit einer herausstehenden Nummer, die eine Orientierung auch im dunklen ermöglichte.

Das System der Untertagminen­galerien besteht aus einigen Typen von Ganggalerien. Die Hauptgalerie, oder die s. g. Schussgalerie, führt zu der Kontreskarpe (die inneren peripher Wende) der Objekte. In den Galerien sind Positionen für die Schützen in einer Form von Nischen und Abluftöffnungen. Die Galerie ist durch Querwende s. g. Traversen auf Verteidigungsab­schnitte mit Schützenpositionen aufgeteilt. Die Einzelnen Abteile genau so wie die überwiegende Anzahl des Gangsystems wurde durch Türen gesichert. In einzelnem Abteilen der Galerie ist ein Handmunitionslager, wo im Falle eines Konfliktes das Schusspulver und weiteres notwendige Material zur Munitionsherste­llung gelagert war. Aus der Hauptgalerie gehen Minenzweige von dreierlei Abbruch Graden aus.

Die Abbruchgalerien des 1. Grades sind einerseits von der Ebene der Hauptgalerie und auch von der Obergalerie unter die Oberfläche gerichtet. Bestandteil dieses Ganges sind Armpaare die mit einer Kammer zur Lagerung von Ladungen beendet sind. Die Explosion der Untertagmine würde an der Oberfläche einen Krater von einem Durchmesser von 6 M und einer Tiefe 3 M bilden. Die Abbruchgalerien 2. Grades die s. g. tiefen zielen zum Feind auf gleicher Höhe in der die Hauptgalerie geführt ist. Die Explosion einer Tiefenmine würde an der Oberfläche einen Krater von 12 M Durchmesser und von 6 M Tiefe bilden. Die Kommunikation­sgalerie (3. Grades) verbindet die Hauptgalerie mit der Galerie die Enveloppe genant wird.

Die Enveloppe, die in einer Entfernung von bis zu 70 Metern von der Kontreskarpe vorgezogen ist und kopiert förmlich die Hauptgalerie, ist durch Durchgehende Zimmer auf Abteile geteilt. Sie diente zur Abhörung von Geräuschen, die die Tätigkeit des Feindes verrieten. Im Bedarfsfall diente die Abbruchminenader zum Abschuss der Ladungen.

Sollte der Feind auch weiterhin in die Untertaggänge in gröβerer Menge eindringen, konnte der Verteidiger durch das Bewässerungssystem den Wasserpegel im Graben erhöhen, und auch das Minengaleriensystem fluten.

Chodby

Podélný řez minovými větvemi

Podzemí

Nützliche Informationen

www.terezin.cz www.richard-1.com http://richard-1.com/ Okruh 2 podzemí

GPS Position

N 50° 30.680', E 14° 8.743'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Památky jinak, o.s.
Věra Gruntorádová
Tel.:774114586
e-mail:pamatkyjinak@gmail.com
http://www.pamatky-jinak.webnode.cz