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Nové Hrady

Friedhof und Gruft

Ein Friedhofbesuch kann auch eine Erinnerung an bedeutende Persönlichkeiten der Geschichte sein. Im unteren Teil des Friedhofs sieht man zum Beispiel das Grabmal der Serviten mit ihren Namen einschl. der Patres Chalupa, Jindra und Bonfilius Wagner. Einige Schritte entfernt liegt Anton Teichl, Archivar der gräflichen Familie und Verfasser der Bücher zur Stadtgeschichte.

Die Dominante des Friedhofs ist die pseudogotische Gruft der Familie Buquoy, die in den Jahren 1890–1892 nach einem Entwurf des Prager Architekten Josef Schulz errichtet wurde. Der Bau erinnert an die Schwarzenbergische Gruft in Třeboň, jene unterscheidet sich jedoch durch das Fehlen von Krypten. Der Entwurf von Josef Schulz wurde vom Baumeister Karel Bůžek aus Gratzen umgesetzt. Die Buquoy’sche Gruft wurde in zwei Teile aufgeteilt – die Krypta im Erdgeschoß und die Kapelle im Obergeschoß. Über dem Eingang in die Kapelle ist ein Mosaik das nach einem Entwurf von Max Švabinský angefertigt wurde. In der Gruft werden bis heute acht Särge mit den Gebeinen von drei Ehepaaren der Familie Buquoy und zwei mit den Überresten von Verwandten, der Geschwister Cappy, aufbewahrt. Weitere Mitglieder der Familie Buquoy verblieben in der ursprünglichen Familiengruft, die von der Gräfin Maria Magdalena in der Gratzener Kirche errichtet worden war. Neben der Gruft befinden sich auch Gräber von im Mai 1945 gefallenen sowjetischen Soldaten. Hinter der Gruft wurde ein Grabmal der Gabriela von Thun und Hohenstein, Gräfin von Longueval-Buquoy und des Grafen Josef von Thun-Hohenstein untergebracht.

GPS Position

N 48° 47.356', E 14° 47.260'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

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