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ČGS Olomouc

Naturdenkmal Steinquellen bei Domašov

Beispiele der Frostwitterung (Frosthäuser, Steinmeere), die von der letzten Eiszeit übrigblieben, und Zeichen des Einflusses des Klimas auf die Form und Entwicklung des Terrains. Bemerkbar ist hier die ganze Entwicklung des Steinstroms von dem Frosthaus am oberen Rand des Hügels Dvorský (606,5 m ü. NHN) bis ins Tal. Insgesamt 12 Steinströme bilden aufgehäufte frische scharfkantige Blöcke der Grauwacken und Konglomerate. Die Oberfläche größerer Ströme ist stufenartig und deutlich gewellt. Die Strombreite erreicht 10 m, vereinzelt bis zu 16 m, wobei der längste Strom die Länge von 165 m hat. Die Steinströme beginnen an den sog. Sammelstellen unter den Felsenaufschlüssen, die die Höhe von bis 3 m erreichen (amphiteatralische Depression). Die Hauptprozesse bei deren Entwicklung waren die Frostwitterung und Bewegung auf dem Hang, woran das Eis teilnahm. Die ganze Lokalität ist zur Zeit von einem ununterbrochenen Wald bedeckt und die Steinströme bewegen sich nicht. Die Gegend ist im Rahmen des Gebirges Nízký Jeseník ein Unikum.

GPS Position

N 49° 43.624', E 17° 26.831'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Česká geografická společnost
Mgr. Petra Karvánková, Ph.D.
Katedra geografie PF JU v Českých Budějovicích, Jeronýmova 10, 371 15 České Budějovice
Tel.:+420 387 773 063
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