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ČGS Olomouc

Nationales Naturschutzgebiet Zástudánčí

Der Auwald, der den unregulierten Lauf des Flusses Morava entlang unter dem Zusammenfluss mit der Bečva liegt, ist eine bedeutende Lokalität für Vogelmigration und –nisten. Die Sohle bilden Kiessandflussse­dimente aus Holozän mit sandigen Überflutungslehmen. Der unregulierte Lauf ermöglicht ein regelmäßiges Frühlingsvergießen der Morava in den Auwald (Weichholzau). Noch in der Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert verlief hier Kiessandförderung direkt vom Flusslauf, die jedoch aufgrund der Erklärung zum Naturschutzgebiet eingestellt wurde. In der Gegenwart wird es in der unmittelbaren Nachbarschaft gefördert. Im Naturschutzgebiet wurden einige Erdgasförderun­gssonden für das Gas, das in einem unterirdischen Behälter in der wassergesättigten Sohle gelagert ist, angebracht. Dieses merkwürdige Unikat der Technik hat einen negativen Einfluss auf hiesige Waldbestände. Das Naturschutzgebiet wurde unter Sümpfe einer überregionalen Bedeutung eingeordnet und als solche wurde es zum Teil den überregionalen Biozentrums Chropyňský luh. Während der ornithologischen Erforschung wurden 174 Vogelarten festgestellt. Achtundsiebzig davon nisten im Naturschutzgebiet regelmäßig, sieben unregelmäßig und selten. In der Nähe befinden sich nistende Kolonien von Graureiher (Ardea cinerea) und darum wird es überlegt, ob das Schutzgebiet um dieses Gelände vergrößert werden sollte. Es befindet sich hier eine Restpopulation von Schwarz-Pappel (Populus nigra) und ausgewählte Bäume dienen als Auslesesamenquellen (Flatterulme (Ulmus laevis), Feldulme (Ulmus minor), Schmalblättrige Esche (Fraxinus angustifolia).

GPS Position

N 49° 23.730', E 17° 18.236'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Česká geografická společnost
Mgr. Petra Karvánková, Ph.D.
Katedra geografie PF JU v Českých Budějovicích, Jeronýmova 10, 371 15 České Budějovice
Tel.:+420 387 773 063
e-mail:karvikus@seznam.cz
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